Aktuelles & Ergebnisse




31.12.2011 Zum Jahresabschluss auf den Gaisberg
Traditionell laufen die SC Ainring Läufer am Sylvesternachmittag zum Saisonabschluss auf den Gaisberg. Davon lassen sie sich auch durch Wind und Schneefall nicht abhalten.
An diesem Tag galt auf der Gaisbergstraße durch die geschlossene Schneedecke für motorisierte Verkehrsteilnehmer Kettenpflicht.
Aber auch ohne Schneeketten erreichten alle Läufer problemlos die Gaisbergspitze und stellten sich zum gemeinsamen "Zielfoto" auf.
Es war wieder einmal ein schöner Abschluss der erlebnis- und erfolgreichen Laufsaison des zurückliegenden Jahres.




27.11.2011 Holländische Übermacht bei der Cyprus Challenge
Tassanis erkämpfen Podestplätze:
Paphos/Zypern. Bei der 7. internationalen Cyprus 4Day Challenge mit Rekordbeteiligung von 400 Läufern aus ganz Europa, sowie USA, Australien und Brasilien erreichte das heimische Läuferehepaar Barbara und Stephan Tassani-Prell jeweils Podestplätze in ihren Klassen. Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring – Team Salomon erreichte als bester Deutscher einen beachtlichen achten Gesamtrang (2. Platz M40). Damit konnte der routinierte heimische Trail- und Bergläufer nicht nur bei jeder der vier Tagesetappen seine Vorjahreszeit (3. Gesamtrang) toppen, sondern als einziger Läufer in die Phalanx der holländischen Profiläufer, die sich erstmals an der Challenge beteiligten, vordringen. Unter einer insgesamt 120-köpfigen niederländischen Läufergruppe waren die derzeitigen Top-ten der holländischen Straßen- und Bahnlaufszene vertreten. Als grandioser Sieger, mit neuem Streckenrekord von 2:54:36 Stunden, ging der frischgebackene niederländische Marathonmeister Michel Butter, der vor sechs Wochen in Amsterdam als bester Europäer eine neue persönliche Bestzeit von 2:12:59 Stunden aufstellte, hervor. Aber auch die folgenden Athleten mit aktuellen Marathonbestzeiten von 2:15 Stunden, 2:17 Stunden und 2:22 Stunden (Pip Tesselaar, 1. Platz M40, 3:04.46 Std. ), sowie der 1500 Meter Champion Kristof van Malderen mit einer persönlichen Bestzeit von 3:37 Minuten gehören der gleichen Trainingsgruppe an, die sich zum Teil im kenianischen Hochland auf die heurige Laufsaison vorbereiteten. Van Malderen erreichte nach zwei Tagen im Leadertrikot am Ende den 2. Gesamtrang und blieb in fantastischen 2:56.19 Std. auch noch unter dem alten Challenge-Rekord.

Tassani verkaufte sich vor allem beim Berglauf am zweiten Tag als Gesamt-Fünfter und deutlicher Klassensieger der Kategorie M40 so teuer wie möglich und hielt bis zur Streckenhälfte, zum Teil in Führung liegend, mit den übermächtigen holländischen Youngsters mit. Die Holländer überzeugten vor allem durch perfekt organisierte Teamarbeit mit ständigen Führungswechseln.

Nach dem 6 Kilometer „Strandlauf“ und dem Berglauf über 11 Kilometer und 680 Höhenmetern, sahen sie bald, dass Tassani der Einzige ist, der ihnen einen Strich durch die Rechnung machen könnte, alle Top-Ten Plätze zu erreichen.

Nach einem anspruchsvollen Trail-Halbmarathon mit 400 bergauf- und 650 bergabführenden Höhenmetern in 1:20:21 Stunde, wo Tassani exakt seine Vorjahreszeit erreichte, legte der 41jährige Ainringer eine solide 35:22 Minuten beim abschließenden vermessenen 10 Kilometer-Straßenlauf nach und sicherte sich als bester „Nichtholländer“ das begehrte Top-ten Resultat als Achter ( 3:06:52 Std. ). Äußerst beachtlich am Ende auch das Abschneiden des zweiten Bayern, Rüdiger Bauer, ein ehemaliger Freilassinger aus Oberfranken, der am Ende einen souveränen M-45 Klassensieg und Gesamtrang neun erreichte ( 3:11:08 Std. ). Somit gab es für die beiden Ex-Freilassinger (Tassani und Bauer wohnten beide lange in der Grenzstadt) ein versöhnliches Finale am 1. Advent. Bester Österreicher wurde Franz Gradinger auf Gesamtrang 12 und dritter der Klasse M40 ( 3:18:37 Std. ).

Bei den Damen litt Vorjahressiegerin Annabel Levene aus England ebenfalls unter der holländischen Übermacht. Hatte doch die niederländische 2:38-Marathon Siegläuferin, Inge de Jong, mit einer Siegerzeit von 3:26:58 Stunden, stets mindestens zwei männliche Tempomacher um sich geschart, während die kleine, zierliche Britin völlig auf sich alleine gestellt war. Umso höher einzuschätzen ist daher ihr Berglauf-Damensieg am zweiten Tag. Barbara Tassani-Prell konnte nicht ganz an ihre gute Form der ersten Saisonhälfte anschließen, erreichte aber als 13. Dame des Gesamtklassements den guten 3. Podestplatz der Klasse W35 ( 4:08.52 Std. ).Vor allem beim abschließenden 10er überzeugte die Ainringer Salomon-Trailläuferin bei spätsommerlich angenehmen 20°C auf ungeliebt flachem und asphaltiertem Terrain mit einer nach drei harten Wettkampftagen beachtlichen 45:16 Minuten.

In der Teamwertung belegte das gemischte Salomonteam mit dem Ehepaar Tassani und dem Schweizer Lauffreund René Foster aus Zermatt ( 6. Platz M 55 in 4:15.28 Std. ) den guten sechsten Platz unter 23 Mannschaften.

Bei der großen Abschlussfeier mit Siegerehrung und Gala-Dinner überreichten die Holländer ihrem „einzigen harten Konkurrenten“ ein WM-Trikot der niederländischen Fußball Nationalmannschaft mit den original Autogrammen des WM Teams um die Weltstarts Robben, van Bommel, Snejder, van Persi, van der Saar, Huntelaar und Co. Diese sportlich, freundschaftliche Geste war einer der unvergesslichen Momente der Cyprus Challenge 2011.

 


19.11.2011 Henndorfer Crosslauf
Bei guten Laufbedingungen nahm Georg Brandl am 5. Henndorfer Crosslauf teil.
Die Crosslaufstrecke in der Nähe der Hauptschule war 4x zu durchlaufen (insgesamt 8000 m). Der Lauf zählte zum Salzburger Laufcup 2011.
Die Zeit für Georg Brandl: 42:30,3 Minuten.; Platz 2 M60.



12.11.2011 Alzauenlauf in Trostberg
Ergebnis vom Alzauenlauf:
Christine Hogger, 44:15 Min:Sek, 3./W30
Manfred Schmelz, 38:33 Min:Sek, 10./M40
Matthias Schweiger, 40:33 Min:Sek, 1./MJA
Joachim Jost, 40:46 Min:Sek, 4./M55
Georg Brandl, 49:23 Min:Sek, 6./M60


06.11.2011 Ainringer Stockerlplätze beim Höglwörther Seelauf

Damenteam und beide Clubmeister siegreich:
Beim Höglwörther Seelauf des TSV Teisendorf setzten sich unsere SC-Läuferinnen und Läufer einmal mehr glänzend in Szene.

Einen grandiosen Mannschaftssieg feierte unser Damenteam mit Geli Burgstaller, Lisa Ringlstätter und Christine Hogger, sowie in ihren jeweiligen Altersklassen die beiden frischgebackenen Crosslaufmeister, Geli Burgstaller (W30) und Stephan Tassani-Prell (M40).

Dabei glänzte Geli als Gesamt Dritte der starken Damenkonkurrenz. Stephan setzte sich Dank eines starken Schlusskilometers im hartumkämpften „Mastersieg“ der hochkarätigen Konkurrenz durch.

Weitere Stockerlplätze für den SC Ainring erzielten Christine Hogger (3. Platz W20), Lisa Ringlstätter (3. Platz W45) und Joachim Jost (3. Platz M55).

Das Männerteam in der Besetzung Tassani, Schmelz und Jost erreichte im Teambewerb einen beachtlichen 5. Platz und auch die zweite Mannschaft (Heß, Ramspott, Hauk) landete auf einem guten 15. Platz unter 30 Teams.


29.10.2011 SC Ainring kürt Crosslaufmeister in Siezenheim
Geli Burgstaller und Stephan Tasssani-Prell erkämpfen die Titel:
Ainring/Wals-Siezenheim. Der SC Ainring kürte bereits zum dritten Mal seine Vereinsmeister im Crosslauf im Rahmen des Siezenheimer Finallaufs zum Euregio Zwei-Länder-Cup. Insgesamt beteiligten sich 70 Herren und 30 Damen am Hauptlauf über 8,1, beziehungsweise 5,4 Kilometer kreuz und quer durch die Saalachau. Bei herrlichen äußeren Bedingungen setzten sich aus Ainringer Sicht die Favoriten doch recht deutlich durch. Bei den Damen glänzte Geli Burgstaller, unter ihrem Mädchennamen Krug in der heimischen Läuferszene bestens bekannt, nicht nur mit dem souveränen Gewinn des Vereinstitels, sondern auch mit dem Tagessieg in ausgezeichneten 21:49 Minuten über die zwei Aurunden mit einer Streckenlänge von jeweils 2,7 Kilometer.

Bei den Herren über drei Runden (8,1 Kilometer) überzeugte der 41jährige Seriensieger und Rekordhalter im Cross- und Skilanglauf der 1990er Jahre, Stephan Tassani-Prell, der kurioser weise während seiner 11jährigen SC-Vorstandschaft zu keinem weiteren Titel kam, in 28:34 Minuten ebenso deutlich, wie Geli Burgstaller bei den Damen. Auch mit Gesamtrang Fünf auf der eher ungeliebten relativ kurzen und flachen Strecke war der jetzige technische Leiter und Laufsportwart zufrieden. Zu Vizemeisterehren kamen bei den Damen Christine Hogger (24:26 Minuten) und bei den Herren Sepp Kamml und Klaus Tiefenthaler (31:30 Minuten), die sich Rang Zwei der Vereinswertung zeitgleich teilten. Jugendmeister über einen 960 Meter langen Parcours wurde in guten 3:49 Minuten Felix Edfelder, vor Christoph Rostin (4:05 Minuten).

Gesamt- und Tagessieger der 150 Teilnehmer beim Siezenheimer Crosslauf wurde der Wahl-Traunsteiner Florian Holzinger vom TuS Feuchtwangen in 26:51 Minuten vor dem Bischofswieser Benedikt Fritz vom LC Chiemgau Steigenberger (27:14 Minuten) und dem Seriensieger aus Hof bei Salzburg, Robert Gruber, für den LC ASKÖ Henndorf am Start (27:26 Minuten).

Bei der Siegerehrung bedankte sich SC-Vorstand Olaf Tanner, der selbst einen guten Mittelfeldplatz belegte (33:49 Minuten), beim ausrichtenden HSV Wals um OK-Chef Markus Riedl und überreichte schöne Pokale an die Vereinsmeister in geselliger Runde im Offizierskassino der Schwarzenbergkaserne.

 





23.10.2011 Transviamala-Run - 1000 Läufer durch die Schlucht - Tassani Siebter
Thusis/Schweiz. Beim 10. Transviamala-Run durch die gleichnamige, sagenumwobene Schlucht beteiligten sich auf den verschiedenen Distanzen über 1000 Läuferinnen und Läufer. Der Hauptlauf führte etwa 600 Teilnehmer über 19 Kilometer, 750 bergauf- und etwa 400 bergabführende Höhenmeter auf teilweise anspruchsvollen Trails vom Graubündner Talort Thusis am Hinterrhein hinauf ins malerische Dörfchen Donat auf über 1000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Dabei mussten nicht weniger, als 589 Steinstufen und eine abenteuerliche Hängebrücke überwunden werden. Diese beliebte Laufveranstaltung löste mit dem legendären, 31jährigen „Schamser-Lauf“, eine schweizerische Traditionsveranstaltung ab. Als Rahmenprogramm rundeten bei eisigen Null Grad am Start der „Viamala Curta“ über 11 Kilometer, sowie diverse Schüler und Bambiniläufe und eine Nordic Walking Strecke das Läuferfest ab. Beim Hauptlauf beteiligten sich auch die beiden heimischen Team Salomon-Läufer vom SC Ainring, Stephan und Barbara Tassani-Prell. Während Stephan nach einer langen Traillaufsaison zum Ende immer besser in Form kommt und mit dem siebten Gesamtrang der 600 und Rang drei der Herren AK1 in ausgezeichneten 1:25:37 Std. wieder ein Top-Resultat erzielte, kam Ehefrau Barbara mit dem unrhytmischen Parcours und der eisigen Luft an diesem Tag nicht ganz so gut zurecht und belegte in dennoch passablen 1:52:14 Std. einen Platz im ersten Drittel des Damenfeldes (21. Rang Damen allgemein).

Es siegte bei den Herren der Schweizer Ulisses Joos (1:20:52 Std.) vor dem ehemaligen, mehrfachen französischen 800- und 1500-Meter-Meister Guy Nunige (1:21:26 Std.) und Christoph Schefer (1:21:41 Std.), sowie bei den Damen Seriensiegerin Jasmin Nunige mit deutlich neuem Streckenrekord von 1:27:15 Std.. Bei der Siegerehrung vor einer Traumkulisse mit den frisch angeschneiten Schweizer Bergen und strahlendem Sonnenschein, erhielten alle Teilnehmer eine zünftige Brotzeit und den „Jubiläumscaffee“ mit „Hochprozentigem“, sowie Spezialitäten aus der Region für die Schnellsten. Der Tagessieg war jeweils mit einer eidgenössischen Goldmünze dotiert.




16.10.2011 SC Ainring meets Amsterdam
Sieben SC-Ainring-Läufer stellten sich dem Amsterdam-Marathon.
Nach eingehender Vorbereitung im letzten halben Jahr traten Rudi Hauck, Hermann Heß, Sebastian Minuth, Anton Neuer, Christian Ramspott, Lisa Ringlstätter und Ernst Wohlschlager ihre diesjährige Marathonreise mit einem fast ebenso großen Fan- und Betreuerstab nach Amsterdam an. Auch Läufer Jörg Sigler konnte sich aufgrund einer Verletzung im Frühjahr leider “nur“ zur Betreuerseite zählen.

Nach der Ankunft in Amsterdam bei Bilderbuchwetter folgte ein kurzer Stadtspaziergang zur ersten Orientierung und zur Auflockerung der müden Gelenke nach der Anreise. Das Abendessen wurde anschließend beim Italiener eingenommen – eigens von den Betreuern zur marathongerechten Ernährung ausgewählt.

Am nächsten Tag folgte das gemeinsame Auflockerungstraining vor dem Frühstück bevor die Marathonmesse besucht wurde. Hier konnten die Startunterlagen abgeholt werden und die SC-Ainring-Marathonis nutzten gleichzeitig die Gelegenheit um sich mit Läufersouvenirs vom Amsterdam-Marathon einzudecken. Danach wurden das Startareal, sowie das Olympiastadion von 1928, aus dem die Läufer am nächsten Tag starten sowie zum Finishen auch einlaufen durften, besichtigt. Da der Start jedoch immer näher rückte, wurde der Nachmittag einen Teils zum Ruhen und anderen Teils zur Grachtenrundfahrt genutzt.

Beim Abendessen wurden dann der Tagesablauf vom Marathontag genau besprochen und Betreuerpositionen festgelegt. Nach individuellem Marathonfrühstück folgte am Sonntag bei frostigen Temperaturen aber Sonnenschein um halb acht die Fahrt zum Stadion. Hierbei schlossen sich bis zur Ankunft neben tausenden anderer Läufer auch ein Japaner aus dem gleichen Hotel sowie ein Italiener gerne der bayerischen Truppe an.

Rudi Hauck, Hermann Heß, Sebastian Minuth, Anton Neuer, Christian Ramspott, Lisa Ringlstätter und Ernst Wohlschlager machten sich startklar und suchten ihren Startblock auf, während der Trainer Christian Fellermeier, Eva Trost, Jörg Sigler und die übrigen Betreuer die Kleidersackerl zur Aufbewahrung brachten und mit Bayernfahne und Kuhglocke bewaffnet ihre Positionen an der Strecke bezogen.

Bei Kilometer 5 war Sebastian Minuth in 20:58 Minuten als erster zu sehen und machte eine sehr guten Eindruck ebenso wie Ernst Wohlschlager in 22:27 Min. kurz vor Hermann Heß in 22:48 Min. und Christian Ramspott in 22:52 Minuten. Wenig dahinter folgten Anton Neuer in 23:26 Minuten, vor Lisa Ringlstätter in 24:39 Min. und Rudi Hauck in 25:30 Minuten.

Beim nächsten Kontrollpunkt knapp um den 10. Kilometer lagen Sebastian Minuth mit 41:23 Minuten und Ernst Wohlschlager mit 44:17 Minuten weiterhin sehr gut in ihren vorgenommenen Zeiten und bereits vor Hermann Heß (44:41), der den Betreuern bereits hier anwies Nahrung zu benötigen.

Danach passierten Christian Ramspott in 45.27, vor Anton Neuer in 45:54, Lisa Ringlstätter in 48:22 und Rudi Hauck in 48:50 ebenfalls innerhalb ihres Zeitplans die 10-km-Markierung.

Der nun folgende Streckenabschnitt war bis Kilometer 25 für die “Verzoger“ (niederländisch für Betreuer) nicht mehr erreichbar, wollten sie doch ihre “Loper“ (niederländisch für Läufer) auch bei km 30 noch betreuen. Für die Läufer war dies jedoch der landschaftlich schönste Streckenabschnitt, führte er doch sonnenbeschienen entlang der Amstel vorbei an Parks, exklusiven Wohngebieten und Windmühlen.

Bei Kilometer 25 deutete Sebastian Minuth (1:44,43 h) sehr zur Sorge seiner Betreuer an, dass sich seine alte Verletzung im Hüftbereich bemerkbar macht und ihn leider beim Laufen beeinträchtigte. Ernst Wohlschlager (1:51,09h) hielt sich weiter konstant an zweiter Position der SC-Ainring-Läufer und genoss den Marathon weiterhin sichtlich. Hermann Heß (1:53,09h) erhielt eine eilends von den Betreuern organisierte Banane um den größten Hunger vorerst zu stillen und konnte damit auch vorläufig weitgehendst seine Marschroute einhalten. Auch der an Position vier seiner Vereinskameraden laufende Christian Ramspott war mit 1:54,05 Stunden beim 25. Kilometer noch gut in der Zeit, knapp vor Anton Neuer in 1:54:11 h, vor Rudi Hauck (2:00,38) dicht gefolgt von Lisa Ringlstätter (2:00,39h).

Bis hierhin machten sie die Betreuer noch gute Hoffnung fast alle SC-Ainringer im Bereich ihrer vorgenommenen Zeiten gut ins Ziel zu bringen. Doch schon bei der nächsten Versorgungstelle zeigte sich wieder einmal, dass beim Marathon die wahren Entscheidungen erst ab Kilometer 30 fallen. Sebastian Minuth musste leider aufgrund seiner Verletzung am meisten Zeit einbüßen und konnte nur unter Schmerzen den Marathon beenden. Sein Kampfgeist verdiente großen Respekt, auch wenn er selbst natürlich eine Zeit weit unter 3:10,31 angestrebt hatte. Für Ernst Wohlschlager war damit der Weg frei als bester SC-Ainringläufer in sehr guten 3:09,22 h ins Ziel einzulaufen. Dies hatte er sich auch durch eine sehr gute Renneinteilung und durchwegs konstante Zwischenzeiten schwer verdient, ebenso wie den hervorragenden 15. Gesamtplatz in seiner Altersklasse. Hermann Heß finishte nach leichten Tempoeinbußen ab Kilometer dreißig in 3:19,09 als dritter SC-ler.

Lisa Ringlstätter bewies ebenfalls einmal mehr, dass auch ihre Stärke in der gleichmäßigen Renngestaltung liegt, wodurch sie diesmal auf den letzten Kilometern sogar drei ihrer Vereinskollegen die Fersen zeigen konnte. Mit durchwegs konstanten Kilometerschnitten erreichte sie in sehr guten 3:25,35 h auf einem ebenso hervorragenden 16. Gesamtplatz ihrer Altersklasse das Marathonziel! Anton Neuer (3:26:03 h), der noch wenige Wochen vor dem Start aufgrund einer akuten Verletzung nicht sicher sein konnte überhaupt starten zu können, musste aufgrund dessen einen Leistungsabfall nach Kilometer 30 hinnehmen. Er zeigte aber ebenso wie Christian Ramspott (3:26,56 h) und Rudi Hauck (3:37,17 h), der von Muskelkrämpfen geplagt wurde, großen Kampfgeist und Finisherwillen, so dass alle SC-Ainringläufer im Ziel mit einer verdienten Marathonmedaille um den Hals von ihren Betreuern in Empfang genommen werden konnten.
Neben Christian Fellermeier gebührt auch Eva Trost ein besonderer Dank für Ihre guten Ratschläge und die Unterstützung der Läufer mit Rat und Tat.

So stand der Siegesfeier am Abend nichts mehr im Wege und auch die erneute Erkenntnis „Der Marathon hat seine ganz eigenen Gesetze“ konnte die Stimmung nicht trüben. Am nächsten Tagen wurde von den Läufern doch das Amsterdamer Hauptverkehrsmittel bevorzugt und so brach man gemeinsam zu einer gemütlichen Radtour entlang der Amstel auf. Hierbei konnten die Athleten nun den schönsten Teil ihrer zurückgelegten Marathonstrecke ihren Betreuern zeigen. Den letzten freien Nachmittag nutzte man danach noch in kleineren Gruppen um noch nicht gesehenes, ob Blumenmarkt oder Horrortheater, aufzusuchen, bevor man abends zum gemeinsamen Abschiedsessen ins fast-schon-Stammlokal einkehrte. Trotz spürbarer Marathon-Nachwehen wurde hierbei nicht versäumt bereits über neue Lauf-und Reiseziele zu spekulieren!





16.10.2011 Ainringer Schüler-Crosslauf ein Riesenerfolg
Finale des SV Chiemgau Sommercups – SC Ainring mit „professioneller“ Organisation:
Bei herrlichem Herbstwetter und Traumkulisse im Ainringer Moos beteiligten sich 115 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 17 Jahren am, in dieser Form erstmalig durchgeführten, Schülercrosslauf des SC Ainring.
Die Streckenlängen, vom SC Vorsitzenden Olaf Tanner, der gleichzeitig als Streckenchef fungierte, bestens markierten Wege im Ainringer Moos, betrugen zwischen 150 Metern bei den Bambinis und 5000 Meter bei den ältesten Schülern und Jugendlichen. Viele aktive Skilangläufer aus den Chiemgauer Vereinen nutzten diesen vom SC Ainring, unter Federführung des Nordischen Sportwarts Dieter Popp, bestens organisierten Laufbewerbs, um die Form für den bevorstehenden Winter zu überprüfen. Für einen reibungslosen Ablauf der fünf verschiedenen Starts, wo die Aktiven im altersgerecht zusammengefassten Gruppenstart auf die Strecken geschickt wurden, sorgte unter anderem der Technische Leiter und Laufsportwart des SC Ainring, Stephan Tassani-Prell, der als Ansager durch die Veranstaltung führte und als Starter fungierte. Dabei konnten neben namhaften Sportlern, wie z. B. Olympiasieger Rico Groß, Kathrin Thaumiller, die in der heimischen Laufszene auf etliche Siege zurückblicken kann, auch der 1. Vorsitzende des Skiverbands Chiemgau, Peter Hüttinger begrüßt werden. Alle waren sich einig, dass der SC Ainring eine tolle Veranstaltung in gewohnt professioneller Art und Weise auf die Beine gestellt hat. Ein Garant dafür war zweifellos die Zeitnahme um Sebastian Kimmeringer, Franz Baum und Robert Butzhammer und sogar „Alge-Chef Deutschland“ Günther Strohammer selbst ließ es sich nicht nehmen, aus Palling nach Ainring zu kommen um eine neue Videobeweis-Kamera für den Zieleinlauf zu testen. Diese wurde jedoch aufgrund der gewohnt souveränen Arbeit der bewährten Einlaufschreibercrew um Hans Öttl glücklicherweise nicht benötigt.
Schnellste auf den einzelnen Strecken waren über 420 Meter Simon Sanktjohanser (WSV Königssee) und Sophie Spark vom SC Traunstein. Bei den Klassen S9 und S10 siegten Jasmin Köppl (SK Ramsau) und Seppi Berger (DJK Weildorf), sowie Johanna Puff (WSV Aschau) und Florian Strasswender (SC Vachendorf), während über 1930 Meter in der Klasse S11 Franziska Helminger vom ausrichtenden SC Ainring und Paul Kanngießer (SC Bergen), sowie in der Klasse S12 Lisa-Maria Spark (SC Traunstein) und Alexander Weingärtner (SC Ruhpolding) am schnellsten waren.
Die 13- und 14-Jährigen wurden bereits vorbei am Aussichtsturm, auf eine kleine Moosrunde über 2650 Meter geschickt, wobei einen spannenden Schlussspurt, den Quirin Wolf gegenüber Simon Groß (beide vom SC Ruhpolding) gewann. Schnellstes Mädchen war hier Katharina Puff vom WSV Aschau.
Beim Start der ältesten Schüler und Jugendlichen siegte über genau 5000 Meter Philipp Laumer vom Skiclub Aising-Pang in 18:51 Minuten vor dem Lokalmatadoren und Sohn des Sportwarts Dieter Popp, Wolfgang Popp (19:00 Minuten), allerdings für den SV Oberteisendorf am Start. Schnellste junge Dame war Alexandra Svoboda vom SC Ruhpolding in 21:58 Minuten.
Wild ging es dann zum krönenden Abschluß beim knapp 20köpfigen Bambinilauf über 150 Meter zu. Alle schafften die Strecke ohne Mithilfe der Eltern, die im Ziel auf ihre Sprösslinge mitfiebernd warteten.
Bei der Siegerehrung, durchgeführt von Dieter Popp und SC Vorsitzenden Olaf Tanner wurden unter Mithilfe vom Chiemgau-Vorsitzenden Peter Hüttinger aus Schellenberg Medaillen, Pokale und kleine Sachpreise an die jeweils Schnellsten überreicht. Im Anschluß daran fand auch im würdigen Rahmen der neuen Turnhalle die Ehrung der Gesamtwertung des Adelholzener Sommer-Cups statt. Tanner bedankte sich bei allen Helfern des SC, die mit großem Einsatz die Veranstaltung organisierten, beim Küchenpersonal und bei der Gemeinde, für die zur Verfügungstellung von Parkplätzen und der Sporthalle für die Siegerehrung.




15.10.2011

Angelika Burgstaller schnellste Dame beim Simssee Halbmarathon

Angelika und Stefan Burgstaller starteten beim 4. Simssee-Halbmarathon. Auf der landschaflich sehr schönen Laufstrecke mit ca. 200 Höhenmetern erreichte Geli mit einer Zeit von 1.31.08 den 1. Platz in der Damenwertung.
Stefan erreichte mit einer Zeit von 1.31.15 den 5. Rang in der Klasse M40.




03.10.2011 Sommerbiathlon Gemeindemeisterschaft

Ergebnisliste Schülerinnen   Ergebnisliste Schüler
Ergebnisliste Damen   Ergebnisliste Herren



03.10.2011

Martina Koch Zweite beim Klammlauf

Bei herrlichem Spätsommerwetter fand der 5. Glasenbachklammlauf des SK Elsbethen statt. Insgesamt beteiligten sich 170 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf verschiedenen Streckenlängen um die Klamm hinauf zu stürmen.
Grandiose Tagessiege feierten Katrin Thaumiller vom WSV Königssee und der Österreicher Robert Gruber in 13:23,32 Minuten beim 53köpfigen Hauptlauf über 3,58 Kilometer und 182 Höhenmeter. Hervorragend schlugen sich auch vom SC Ainring Martina Koch als Gesamt-Zweite (17:43,34 Minuten) und Manfred Schmelz als Gesamt-Achter (4. Platz M40/16:03,23 Minuten).
02.10.2011

Stockerlplätze heimischer Bergläufer in Krimml

Tassani Zweiter nach Zielsprint
Ainring/Krimml. Mit einer Rekordbeteiligung von 108 Läuferinnen und Läufer ging der zum österreichischen Berglaufcup zählende „15. Wasserfalllauf“ des USC Krimml bei Traumkulisse über die Bühne. Bei einer Streckenlänge von 12 Kilometern und etwa 600 bergaufführenden Höhenmetern wurde den Teilnehmern bei Kaiserwetter, alles abverlangt.

Überzeugende Leistungen boten alle vier heimischen Starter mit Stockerlplätzen in den jeweiligen Klassen.

Ein gelungenes Comeback nach einer langwierigen Verletzung feierte Sigrid Lindlacher von der LG Rupertiwinkel mit einem überraschenden Klassensieg (W40). Ihre Zeit vom Dorfzentrum bis zum Krimmler Tauernhaus betrug 1:17:46 Std. Barbara Tassani-Prell (SC Ainring – Team Salomon) erreichte sogar mit Rang drei das Damengesamtpodest in guten 1:12:18 Std. (2. Platz W35). Somit bestätigte die Ainringerin einmal mehr mit taktisch kluger Renneinteilung ihre guten Saisonergebnisse. Ein Wimpernschlagfinale lieferte sich Routinier Stephan Tassani-Prell, ebenfalls SC Ainring – Team Salomon mit einem harten Zielsprint um den Gesamtsieg. Auf den letzten 200 Metern liefen die drei Führenden noch Schulter an Schulter. Mußte sich Tassani dem erst 16jährigen österreichischen Junioren National-Bergläufer Manuel Innerhofer um vier Zehntel Sekunden geschlagen geben, konnte sich aber gegenüber dem lange Zeit führenden Hubert Pfeiffenberger durchsetzen und mit Gesamtrang zwei auch die Klasse M40 deutlich für sich entscheiden (54:18,79 Min.). Auch Konrad Huber von der LG Rupertiwinkel wusste mit Platz drei der stark besetzten Klasse M50 (1:09:34 Std.) zu überzeugen.

Somit waren sich die vier heimischen Bergläufer einig, dass der Krimmler Wasserfalllauf immer einen Ausflug ins Tauerntal wert ist.




02.10.2011

Bernd Tröbelsberger gewinnt überraschend Wendelsteinlauf

Bayrischzell/Ainring: Bernd Tröbelsberger, Neuzugang des SC Ainring feierte gleich mit einem überraschenden Tagessieg beim Wendelsteinlauf einen mehr als gelungenen Einstand. Der begeisterte Radsportler aus Anger setzte sich bei hervorragendem Laufwetter schon vom Start weg mit einer Dreiergruppe ab. Im weiteren Rennverlauf nutzte der gebürtige Allgäuer ein Missgeschick des bis dahin Führenden Michael Egger vom LC Chiemgau Steigenberger, der sich zuvor absetzen konnte, sich aber kurzzeitig verlief, was ihm wertvolle Zeit kostete und den Sieg kostete. Tröbelsberger nutzte die Gunst der Stunde und gewann in guten 58:11 Minuten.
Überzeugende Leistungen boten ferner Carina und Boris Lütt vom RSV Freilassing, wobei Carina im Damen-Gesamtklassement hervorragende Dritte in 1:15:01 Std. wurde und Ehemann Boris als Gesamt-Fünfter (1. Platz M40) in 1:00:31 Std. einen Klassensieg feiern konnte.
Insgesamt beteiligten sich 9 Läuferinnen und 58 Läufer an der Herausforderung die 8 Kilometer und 1000 Höhenmeter schnellstmöglich zu überwinden.



11.09.2011 Ergebnis vom Rupertilauf
Im Rahmen vom Wallersee-Halbmarathon beteiligte sich Georg Brandl am Rupertilauf über die Distanz von 10,2 km.
Dabei belegte er in der Zeit von 52:47 Min. den 2. Platz in der Klasse M60.



10.09.2011

Philipp Reiter grandioser Transalpine Dritter

Stephan Tassani-Prell überzeugte mit Etappenpodest und Top-Ten Resultat:
Philipp Reiter, fürs internationale Salomon Team am Start, erreicht mit seinem französischen Teampartner Julien Chorier den grandiosen dritten Gesamtrang beim 7. Gore-Tex Transalpine-Run, während Vereinskamerad vom SC Ainring Stephan Tassani-Prell (Team Salomon Deutschland) mit Teampartner Oliver Steininger einen hartumkämpften Podestplatz bei der fünften Etappe und am Ende einen beachtlichen achten Gesamtrang, der heuer extrem stark besetzten Master-Kategorie erreichte. Damit konnte sich der 40jährige Routinier bereits zum sechsten Mal als „Finisher“ des Gore-Tex Transalpine-Runs feiern lassen, wobei er auf insgesamt sieben Etappensiege und einem dritten Gesamtrang (mit Ehefrau Barbara 2006 in der Mixed-Kategorie) zurückblicken kann.

Der 20jährige Marzoller Lehramtsstudent, Philipp Reiter erfüllte sich bereits bei seinem zweiten Transalpine-Run einen kleinen Traum mit Gesamtrang Drei aller 350 gestarteten Zweierteams.

Insgesamt hatten die etwa 700 Teilnehmer aus 27 Nationen in 8 Tagen 273 Kilometer und 15.436 Höhenmeter zu überwinden. Der Gore-Tex Transalpine-Run ist ein achttägiges Etappenrennen, über den Alpenhauptkamm, wobei aus Sicherheitsgründen nur Zweierteams zugelassen sind. Beide Partner müssen alle Tagesetappen gemeinsam bewältigen und stets in Sichtweite zusammen bleiben. Dieses strenge Reglement fordert somit die Teilnehmer nicht nur physisch, sondern auch psychisch, weil man nur mit gutem Teamgeist erfolgreich sein kann. Scheidet einer der beiden Partner aus, kann der verbleibende Athlet sich einem anderen Team anschließen und als „individual Finisher“, jedoch außerhalb der Wertung das Rennen zu Ende laufen.

Bei der diesjährigen siebten Auflage des mittlerweile äußerst populären Rennens zu Fuß über die Alpen (das Teilnehmerlimit war bereits Ende Mai erreicht) fiel die Ausfallquote aufgrund der, bis auf einen Regentag, fast optimalen Laufbedingungen relativ gering aus. Dennoch traf es vor allem einige namhafte Athleten und Teams, die vorzeitig ausschieden und die Heimreise antreten mußten. So zum Beispiel das zum engsten Favoritenkreis zählende Haglöfs-Gore-Team des TSV Buchenberg mit Thomas Geisenberger und Tobias Brack, die beide schon Podestplätze in früheren Jahren erreichten oder das High5-Team mit dem Deutschen Straßenlaufmeister 2007, Alexander Lubina (mit einer 10000 Meter Bahn-Bestzeit von 28:29 Minuten) mit seinem Partner Christian Güssow (ehemaliger Deutscher Vizemeister im Crosslauf) oder als prominentester Ausfall, die zweifache Olympiasiegerin im Skilanglauf Claudia Nystad (Orthomol Sport Team Leipzig), sowie die Damendritte 2009, Carmen Schindler aus Reit im Winkl, die bereits auf der ersten Etappe wegen gesundheitlichen Problemen aufgeben mußte und auch die erfahrene Ultra-Dame Gitti Schiebel. Mit Edume Pasaban, eine der erfolgreichsten Bergsteigerinnen, die eine von drei Frauen ist, die alle vierzehn Achttausender bestiegen hat, mußte nach dem zweiten Tag an 31. Stelle im Damenklassement liegend, aufgeben.

Eine besondere Herausforderung für die beiden Athleten aus dem Berchtesgadener Land Tassani und Reiter war zweifellos die zweite Etappe von Hirschegg im Kleinwalsertal über 53 Kilometer und knapp 3000 Höhenmeter nach Schruns im Montafon. Doch beide heimischen Athleten meisterten die neue „Königsetappe“ mit ihren jeweiligen Teampartnern mit Bravour.

Reiter harmonierte mit seinem 10 Jahre älteren Teampartner und zweifachen Familienvater aus Saint Thiband de Couz hervorragend. Mit der Starnummer 2 waren die Erwartungen an das Duo Reiter/Chorier, der erst vor kurzem in den USA eines der berühmtesten 100 Meilen Rennen gewann, groß. Spannend war vor allem die Tatsache, daß sich Beide erst, außer kurzem E-Mail-Kontakt, erst an der Startlinie in Oberstdorf kennen lernten. Nach anfänglichem Abtasten und Erkunden, worin die Stärken und Schwächen des Teampartners liegen, konnten sich die beiden Top-Athleten von Etappe zu Etappe steigern und am Ende sogar zwei zweite Etappenränge, noch vor den zu Beginn übermächtig scheinenden spanischen Gesamtsiegern, feiern. Schließlich erreichten die beiden Salomon-Läufer als Gesamt-Dritte den Zielort Latsch im Vinschgau souverän.

Auch Tassani war mit zwei vierten Plätzen in der Masterklasse von Beginn an vorne mit dabei, ehe Teampartner Steininger aus dem niederbayerischen Niederviehbach auf der extrem harten vierten Etappe von Galtür im Paznauntal nach Scuol im schweizer Unterengadin Probleme mit der „dünnen Höhenluft“ bekam.

Beim mittlerweile legendären „Bergsprint“ über 6,19 Kilometer und fast 1000 Höhenmeter vom Badeort Scuol zur Bergstation des Skigebietes „Motta Naluns“ warf das Duo Tassani/Steininger alles in die Waagschale, sollte doch endlich der erhoffte Podestplatz bei einer Tagesetappe herausschauen. Hier läßt es das Reglement zu, daß im Einzelstartmodus die Teams in umgekehrter Reihenfolge des Zwischenklassements im 20-Sekundentakt, ähnlich wie beim Zeitfahren der „Tour de France“, auf den beschwerlichen Weg geschickt werden und jeder sein eigenes Tempo laufen darf. Auch auf die sonst vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung, die von allen Teams mitgeführt werden muß, kann hier verzichtet werden. So stürmte Tassani, nachdem er an gleicher Stelle bereits 2007 die Tagesbestzeit und 2009 Rang zwei, knapp vor dem damaligen englischen Gesamtsieger Tom Owens erreichte, auch heuer, als bester Master (über 40 Jahre) in die Top-Ten (44:39 Minuten) und verhalf sich und seinem Teampartner durch Zeitaddition Platz drei der Tageswertung. Philipp Reiter erreichte hier bei grandioser Zuschauerkulisse, darunter auch der mehrfache Berglaufweltmeister Jonathan Wyatt, den ausgezeichneten vierten Platz (43:02 Minuten) aller etwa 700 Starter.

Leider mußte Steininger an den beiden Folgetagen dem hohen Bergsprinttempo Tribut zollen, sodaß der vierte Gesamtrang außer Reichweite geriet. Dank Tassanis Erfahrung und unermüdlicher Tempoarbeit erholte sich Steininger, der bereits auf zahlreiche niederbayerische Meistertitel zurückblicken kann. Somit konnte mit Gesamtrang acht der Masterkategorie das erhoffte einstellige Endergebnis gerettet werden. So erreichten beide Salomonteams mit BGL-Beteiligung nach acht Etappen von Oberstdorf über Hirschegg, Schruns, Galtür, Scuol, Mals, Schlanders und Latsch überglücklich das Ziel im südtirolerischen Vinschgau.

Beachtlich auch die Leistungen der Teams aus Ruhpolding mit Sepp Schneider und Hannes Scheuerl und aus Inzell mit Rainer Haarfeldt und Andreas Eberhardt, sowie dem zweiten Salomon Masterteam mit dem Bergener Armin Hohenadler und Petru Muntenasu, den beiden Zweitplatzierten des Chiemgauer 100er. Leider mußte Straßenlauf-Ass Florian Holzinger bereits ab der zweiten Etappe auf seinen Teampartner verzichten, konnte aber dennoch als „individual Finisher“ das begehrte Finishershirt im Zielort Latsch in Empfang nehmen. Einige Etappen lief der ehemalige Zehnkämpfer und Seriensieger der heimischen Straßenlaufszene mit dem Duo Tassani/Steininger und auch mit Reiter/Chorier.

Gesamtsieger des 7. Gore-Tex Transalpine-Runs wurden etwas überraschend die beiden spanischen Berglaufspezialisten David Lopez und Miguel Caballero vor den Schotten Jethro Lennox und Joe Symonds. Mastersieger wurden das Team Anton Philipp und Thomas Miksch, während bei den Senior-Master das allgäuer-südtiroler Duo Rudi Schöpf und Hans Hörmann überzeugte. In der Mixed-Kategorie gewann zum ersten Mal souverän die Schweizerin Gaby Steigmeier mit ihrem Kleinwalsertaler Teampartner Seppi Neuhauser vor dem Team Salomon Deutschland Mixed mit dem Ehepaar Uli und Andrea Calmbach. Schade, daß bei den Damen die beiden führenden Weltklasse Trailläuferinnen Mireia Miro und Stephanie Jimenez bei der 7. Etappe über die berühmt berüchtigte Rappenscharte, mit 3.012 Metern dem „Dach der Tour“, verletzungsbedingt mit über einer Stunde Vorsprung aufgeben mußten. Dieses Mißgeschick nutzen die beiden Schottinen Claire Cordon und Fiona Maxwell und kamen so unerwartet zum Gesamtsieg des Transalpine-Runs.

Von der Faszination Transalpine-Run ließ sich auch der ehemalige Spitzentriathlet, als Betreuer vor Ort, aus Ainring, Hans Mühlbauer hinreißen, als „Gaststarter“ zwei Etappen mitzulaufen. Alle beteiligten heimischen Sportasse waren sich einig, daß eine Top organisierte, hochemotionale Woche zu Ende ging.

Aus der Ergebnisliste:
Kategorie Men:
1. Trangoworld Gore-Tex Spain II-Team (ESP) David Lopez/Miguel Caballero 26:37:51 Stunden
2. Team Invo-8 Gore-Tex Footwear (SCO) Jethro Lennox/Joe Symonds 26:54:18 Stunden
3. Team Salomon International (GER/FRA) Philipp Reiter/Julien Chorier 27:54:37 Stunden
24. Orthomol Sport Team Inzell (GER) Rainer Haarfeldt/Andreas Eberhardt 37:20:48 Stunden

Kategorie Master:
1. Berglaufteam Haglöfs-Gore (GER) Anton Philipp/Thomas Miksch 29:15:59 Stunden
2. Team Schlanders (I) Anton Steiner/Klaus Wellenzohn 29:43:34 Stunden
3. Salomon Sport Reischmann Team (GER) Steffen Walk/Christian Stork 29:51:13 Stunden
8. Team Salomon Deutschland (GER) Stephan Tassani-Prell/Oliver Steininger 32:37:24 Stunden
13. Team Salomon Ultra (GER) Armin Hohenadler/Petru Muntenasu 34:29:56 Stunden
21. Team Ruhpolding (GER) Sepp Schneider/Hannes Scheuerl 37:38:03 Stunden

Kategorie Seniormaster:
1. Team Latsch/Mountain Heroes (I/GER) Rudi Schöpf/Hans Hörmann 33:50:06 Stunden
2. Team Trail Magazin (GER) Gerald Blumrich/Jörg Schreiber 35:51:27 Stunden
3. Team PAX Feldafing 100 (GER) Axel Zapletal/Peter Sandmaier 37:51:27 Stunden

Kategorie Mixed:
1. Team Salomon (CH/A) Gaby Steigmeier/Seppi Neuhauser 31:44:16 Stunden
2. Team Salomon Deutschland Mixed (GER) Andrea und Uli Calmbach 33:42:14 Stunden
3. Team Innenausbau Irendorfer (A) Sonja und Andreas Irendorfer 34:22:28 Stunden

Kategorie Women:
1. Team Thettletrot (SCO) Claire Gordon/Fiona Maxwell 34:40:28 Stunden
2. Orthomol Sport Team Lautrach (GER) Gerti Ott/Sabine Kraus 38:07:46 Stunden
3. Alpinerunner Team 4 (CH) Brigitte Eggerling/Daniela Nusseck 39:19:53 Stunden




04.09.2011

Halbmarathon in Altötting

Sommerliche Temperaturen beim Halbmarathon in Altötting:
Lisa Ringlstätter, Josef Kamml, Ernst Wohlschlager und Anton Neuer waren in Altötting beim 20. OMV Halbmarathon am Start. Zum Glück führte der größte Teil der Stecke auf Kieswegen durch ein Waldbebiet. Hier war es doch etwas kühler und einfacher zu laufen als draußen in der Sonne.
Als erster erreichte Josef Kamml mit der Zeit von 1:24:18 das Ziel. Von 1234 Startern erreichte er den 34. Gesamtplatz, eigentlich ein Super Ergebnis - damit war er aber nicht zufrieden. Er hatte die 10 km vom Rupertusthermenlauf vor einer Woche noch in den Füßen und wurde während des Laufes von starken Krämpfen geplagt. Unter diesen Vorausetzungen ein hart erkämpftes sehr gutes Ergebnis.
Anton Neuer war der nächste SC Ainring Läufer im Ziel. Seine Zeit 1:31:05 - das ergab Platz 110 im Gesamteinlauf und Platz 14 in der Klasse M50. Als dritter überquerte Ernst Wohlschlager mit 1:33:00 das Ziel. In der Gesamtwertung wurde er 130. - in der Klasse M55 erreichte er den 4. Platz. Mit der Zeit von 1:38:37 erreichte Lisa Ringlstätter den 2. Platz in der Klasse W 45.


04.09.2011

Salzachuferlauf

Stefan Burgstaller und Georg Brandl waren beim Salzachuferlauf in Salzburg über die Distanz von 7 km am Start. Dabei erreichte Stefan Burgstaller nach 27:16 min. das Ziel. Damit erreichte er den 22. Platz von 87 Startern und wurde 7. in der Klasse M40.
Georg Brandl: kam nach 34:20 min. ins Ziel und belegte Platz 2 in der Klasse M60.


31.08.2011

Transalpine-Duo Tassani – Reiter heuer in zwei Teams über die Alpen

273 Kilometer und 15.436 Höhenmeter gilt es vom 3. bis 11. September zu überwinden:
Ainring. Acht Etappen, zahllose Gipfel und steinige Pfade erwarten die 350 Zweierteams aus aller Herren Länder. Die Strecke führt über bis zu 3000 Meter hohe Bergpässe und durch wunderschöne Täler quer über den Alpenhauptkamm und wird den Teilnehmern alles abverlangen. Etappenorte der siebten Auflage der wohl größten Herausforderung für Berg- und Trailläufer mit internationaler Spitzenbesetzung, sind neben dem Startort Oberstdorf, Hirschegg im Kleinen Walsertal, Schruns im Montafon, Galtür im Paznauntal, Scoul im schweizerischen Engadin, Mals und Schlanders im Vinschgau, sowie der Zielort Latsch vor den Toren Merans. Alleine die zweite Etappe ist, laut Streckenchef Wolfgang Pohl mit über 53 Kilometern und 2.481 Höhenmetern im Aufstieg die wohl härteste Etappe seit Bestehens des Transalpine-Runs. Die beiden heimischen Berglauffreunde vom SC Ainring, Philipp Reiter und Stephan Tassani-Prell starten heuer beim Goretex Transalpine-Run nach ihrem letztjährigen Achtungserfolg in zwei verschiedenen Teams. Der 20jährige Marzoller Reiter fürs internationale Salomonteam mit dem Franzosen Julien Chorier, einer der besten Trailläufer Frankreichs im Team, wird versuchen an seine diesjährige Erfolgserie mit dem Sieg beim Zugspitz-Supertrail und Rang Zwei bei den Salomon-4-Trails, anzuschließen. Beste Voraussetzungen hat der heimische Extremsportler mit dem 30jährigen Franzosen Chorier, der bereits auf Siege beim legendären „Grand Raid de la Réunion“ 2009 und jüngst beim „Hardrock 100“, einem 100 Meilen-Extremberglauf in den USA zurückblicken kann. Stephan Tassani-Prell, zählt bereits als fünffacher „Transalpine-Finisher“ schon fast zum „Inventar“ der extremen Alpenüberquerung und kann nicht nur mit Gesamtrang Fünf bei der Premiere und Rang Drei in der Mixed-Kategorie zusammen mit Ehefrau Barbara 2006, sondern auch mit einem Einzeletappensieg beim Bergsprint in Scuol, wo er 2007 das gesamte Teilnehmerfeld anführte, einiges an Erfahrung in die Wagschale werfen. Tassanis neuer Teampartner Oliver Steininger aus dem Niederbayerischen Niederviehbach bei Landshut ist in Läuferkreisen auch kein unbeschriebenes Blatt. Der 41jährige gebürtige Münchner, gewann 2010 den Reykjavik Halbmarathon und ist amtierender Bayerischer Seniorenmeister auf dieser Distanz. Mit zahlreichen bayerischen und niederbayerischen Meistertiteln im Cross- und Straßenlauf mit einer 10km-Bestzeit von 31:30 Minuten hat sich Steininger zusehens dem Berg- und Traillaufen verschrieben. Gemeinsam absolvierten die beiden „Jungsenioren“ eine ambitionierte Berglauftrainingswoche im Juni diesen Jahres in Zermatt und werden beim Transalpine-Run mit der Nummer 12 als Team Salomon Deutschland in Oberstdorf an den Start gehen. Aus der heimischen Region beteiligen sich am 7. Gore-Tex Transalpine-Run ferner Carmen Schindler aus Reit im Winkl (Team Suunto Sport Luck Oberhof), Florian Holzinger aus Traunstein (Team Gore Running Wear Laufsport Saukel), Rainer Haarfeldt (Ruhpolding) und Andreas Eberhard (Siegsdorf) als Team Orthomol Sport Team Inzell, sowie Armin Hohenadler aus Bergen (Team Salomon Ultra) und Last but not least das Team Ruhpolding mit Sepp und Giselher Schneider.



27.08.2011

Pürschling – Berglauf

Tassani Fünfter am Pürschling:
Unterammergau: Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring/Team Salomon erzielte beim 37. Pürschling-
berglauf - 15 Jahre nach seinem 1. Berglaufsieg an gleicher Stelle - den guten fünften Gesamtrang (2. Platz M40) in 29:37 Minuten. Es siegte Florian Ettner von der LG Passau in 27:45 Minuten vor Martin Echtler vom SVO Germaringen/Salomon in 28:15 Minuten. Schnellste Dame war Barbara Häsch in 34:46 Minuten vom SC Moosham.

Die 75 gestarteten Teilnehmer hatten fast optimale Bedingungen auf der mit 4,8 Kilometern und 705 Höhenmetern relativ kurzen und steilen Berglaufstrecke von Unterammergau aufs „August-Schuster-Haus“, da pünktlich zum Start die starken Regengüsse aufhörten und sich im Ziel sogar die Sonne präsentierte. Mit einem grandiosen Ausblick auf die frisch angeschneiten Gipfel von Karwendel und Wetterstein wurden die Bergläufer für ihre Strapazen entlohnt.



06.08.2011

Rückenwindlauf in Garching

Laufen für einen guten Zweck:
Im Rahmen der Vorbereitung auf den Amsterdam Marathon beteiligten sich Ernst Wohlschlager, Hermann Hess, Christian Ramspott und Anton Neuer am Rückenwindlauf in Garching.

Der Rückenwindlauf steht unter dem Motto "Wir laufen für Kinder". Der gesamte Reinerlös der Veranstaltung geht an die Elterninitiative krebskranke Kinder München e. V.
Zählte die Ergebnissliste im Vorjahr 163 Teilnehmer, so waren es 2011 224 Laufbegeistere, die sich über die Distanz von 10 km an dem Lauf beteiligten. Insgesamt waren 450 Läuferinnen und Läufer über verschiedene Distanzen am Start.

Alle Läufer mussten dem schwülwarmen Wetter mehr oder weniger Tribut zollen und erreichten abgekämpft das Ziel am Business Campus.

Mit einer Zeit von 40:21 erreichte Anton Neuer als Gesamt 19. und 4. in der Masterklasse über 50 Jahre das Ziel.
Als nächster SC Ainring Läufer finishte Ernst Wohlschlager in der Zeit von 41:34. Damit belegte er den 28. Gesamtrang und Platz 7 in der Masterklasse.
Es folgten Hermann Hess mit 43:21 als Gesamt 39. und Christian Ramspott mit der Zeit von 44:10 auf dem 48. Gesamtrang.



30.07.2011

Philipp Reiter besteht zweites Skyrace mit Bravour

13. Gesamtrang im Weltklassefeld beim „Giir di Mont“
Philipp Reiter vom Team Salomon erreicht bei seinem erst zweiten Skyrace im italienischen Premana als bester Deutscher den ausgezeichneten 13. Gesamtrang in ausgezeichneten 3:30:44 Stunden.

Über eine Distanz von 32 Kilometern und mehr als 2000 Höhenmetern jeweils im Auf- und Abstieg auf schwierigstem „Geläuf“ hatten die 278 gestarteten Eliteläufer beim, der zur Skyrace Worldserie zählenden 19. Austragung des Traditionsbewerbs, einer Art Weltcup für Geländeläufer, optimale Bedingungen. Tausende frenetisch anfeuernde Zuschauer durch die malerischen Bergdörfer und an den steilsten Anstiegen zu den bis zu 2000 Meter hohen Pässen sorgten für Gänsehaut und ein wahres „Alp d´Huez-Gefühl“ bei den Teilnehmern.

Von zahlreichen Erfahrungen im Skibergsteigen bei den italienischen Klassikern ging Reiter schon mit hohen Erwartungen ins Rennen, aber diese wurden noch bei weitem übertroffen. Als Vorbereitung diente ein zweiwöchiger Trainingsaufenthalt im Fassa-Tal mit der Trainingsgruppe um den mehrfachen Berglaufweltmeister und Olympiateilnehmer Jonathan Wyatt und den Transalpine und Salomon 4-Trails-Sieger Tom Owens.

Leider verhinderten ungewohnte Magenprobleme beim ersten langen „Downhill“ beim 20jährigen Marzoller, der erst vor kurzem mit dem Gesamtsieg beim „Zugspitz-Supertrail“ und Rang Zwei bei den Salomon-4-Trails aufhorchen ließ, für eine noch bessere Platzierung. Großartiger Sieger der „19. Giir di Mont“ wurde der Spanier Kilian Jornet in sagenhaften 3:01:03 Stunden vor dem mehrfachen Berglaufweltmeister Marco de Gasperi (3:03:43 Stunden) aus Italien. Transalpine-Champion Tom Owens wurde in 3:20:28 Stunden guter Vierter. Als Siegtrophäe winkte dem spanischen Rekordläufer ein wertvolles Motorrad. Schnellste Dame war Team Salomon-Läuferin Miro Varela in 3:48:50 Stunden vor ihrer spanischen Teamkollegin Stefanie Jimenez (4:00:52 Stunden).



30.07.2011 Barbara Tassani-Prell Klassen-Dritte beim Swiss-Alpine-Marathon
1100 Teilnehmer über 42 Kilometer und 1800 Höhenmeter:
Davos. Beim höchstgelegenen Marathon Europas vom Graubündner Bergdorf Bergün über die Keschhütte (2.632 m) und dem höchsten Punkt, dem Sertigpass (2.739 m) nach Davos, dem mondänen Wintersport- und Kongressort, auch als höchstgelegene Stadt der Schweiz bekannt, beteiligten sich auf der „K42“-Strecke über 1100 Starter. Insgesamt verteilten sich auf allen acht Laufbewerbe nicht weniger als 5500 Läuferinnen und Läufer aus 50 Nationen am Traditionsbewerb.

Barbara Tassani-Prell vom SC Ainring/Team Salomon kam nach eher verhaltenem Start immer besser mit der Strecke zurecht und erreichte nach einem beherzten „Downhill“ vom Sertigpass (2.739 m) über „Sertig-Dörfli“ ins Ziel einen ausgezeichneten dritten Platz der Klasse W35 (18. Damen Gesamtrang von 265 Läuferinnen/zweitbeste Deutsche) in guten 4:45:26 Stunden.

Ehemann Stephan (Team Salomon Deutschland) hatte weniger Glück und mußte in aussichtsreicher Position auf einen begehrten Top-Ten-Platz im Gesamtklassement am höchsten Punkt der Strecke und einem gewohnt flotten „Downhill“ auf den letzten 10 Kilometern mehr Zeit im seitlichen Gebüsch, als auf der Laufstrecke verbringen, kämpfte sich aber dennoch tapfer ins Ziel im Station von Davos.

Schade, denn es herrschten auf einer der schönsten Bergmarathonstrecken der Alpen ideale Wetterbedingungen für ein schnelles Rennen mit angenehmen Temperaturen, leichter Bewölkung und die angekündigten, leichten Regenschauer trafen auch erst in Zielnähe ein.

Es siegte der Norweger Trond Idland nach 3:21:52 Stunden im Zielsprint gegen den Deutschen Stephan Hugenschmidt (3:21:58 Stunden) und vor dem Schweizer Gion-Andrea Bundi (3:22:51 Stunden), der eine Minute später das Ziel im Davoser Stadion erreichte. Bei den Damen wurde klare Siegerin die US Amerikanerin Melissa Dawes (3:56:50 Stunden), sie bleib als einzige Dame unter der 4-Stunden-Marke. Zweite wurde die Schweizerin Regula Meier (4.00:35 Stunden) vor der Österreicherin Petra Summer (4:09:58 Stunden).

Auf der „K78“ langen Ultradistanz siegten der Schwede Jonas Bund (6:11:02 Stunden) und die Britin Lizzy Hawker (7:16:17 Stunden). Bester Deutscher wurde hier Matthias Dippacher vom Deutschen Salomon Team in 6:55:00 Stunden als fünfter.




30.07.2011 Königsseelauf
Im Rahmen des Seefestes hat Georg Brandl bei regnerischem kühlem Wetter am Königsseelauf teilgenommen. Über die Distanz von 7600 m erreichte er in der Klasse M 60 mit einer Zeit von 41:34 min.Platz 3.
23.07.2011 Ainringer Kinderdorflauf
26.06.2011 Philipp Reiter und Stephan Tassani-Prell beim Salomon 4-Trails
10.000 Höhenmeter und 160 Kilometer von Garmisch in die Schweiz.
Samnaun/Schweiz: Philipp Reiter und Stephan Tassani-Prell (beide Team Salomon Deutschland) überzeugen beim ersten Salomon 4-Trails, einem vier Tages Etappen-Lauf von Garmisch über Ehrwald, Imst und Landeck ins schweizerische Samnaun.

Dabei bestätigte der 19jährige Youngster seinen grandiosen Sieglauf beim Zugspitz-Supertrail vor kurzem, mit einem nicht zu erwartenden zweiten Gesamtplatz bei den 4-Trails ( 17:26 Stunden ). Geschlagen geben mußte sich der Marzoller lediglich dem Englischen Team Salomonläufer und dreifachen Transalpine-Run-Sieger Tom Owens ( 16:43 Std. ), konnte sich aber erfolgreich gegenüber dem favorisierten Teampartner Matthias Dippacher durchsetzen und diesen, wohl derzeit besten deutschen Trail- und Ultrarunner auf Rang drei verweisen ( 17:50 Std. ).

Stephan Tassani-Prell erreichte nach anfänglichen, hitzebedingten Problemen auf der ersten Etappe, einen glänzenden achten Gesamtrang in 19:48 Stunden, was ihm Rang fünf der Masterkategorie einbrachte. Gemeinsam mit Teampartnerin Julia Böttger erreichten die beiden heimischen Trailläufer mit dem deutschen Salomonteam Rang zwei in der Teamwertung hinter Salomon International und vor Team Haglöfs.

Am Ende souveräne Damensiegerin wurde mit der Neuseeländerin Anna Frost eine der besten Trailläuferinnen der Welt. Ihre Siegerzeit betrug 22:08 Stunden. Als Zweite erreichte Zugspitz-Ultratrail-Siegerin Julia Böttger (Team Salomon Deutschland) in 22:34 Stunden das Ziel, vor der zweifachen Transalpine-Dritten Stefanie Felgenhauer ( 24:26 Std. ).

Kuriose Begebenheiten gab es bei den 4-Trails freilich auch: So zum Beispiel zu Beginn der dritten Etappe von Imst nach Landeck, wo nach den ersten, flachen fünf Anfangskilometern, vor dem ersten langen Anstieg ein Bahnübergang das Teilnehmerfeld sprengte. Die Spitzengruppe um Owens und Reiter konnte gerade noch die Zugstrecke Innsbruck – Landeck passieren, während das komplette Feld fünf Minuten vor geschlossener Schranke warten mußte. Zum Glück war der Racedirektor Christof Schellhammer vor Ort und veranlaßte, diese Zeit den Läufern im Ziel wieder gutzuschreiben. Daraufhin führten Stephan Tassani-Prell und Matthias Dippacher das Feld, nach einem quasi „Neustart“ an und konnte sogar noch einige Läufer aus der etwa zehnköpfigen Führungsgruppe ein- und überholen.

Die vier extrem anspruchsvollen Tagesetappen mit bis zu 45 Kilometern und 3000 Höhenmetern jeweils im Auf- und Abstieg forderten ihren Tribut im internationalen Teilnehmerfeld von 189 Startern aus 15 Nationen. Unter den Ausfällen waren so namhafte Berg- und Ultraspezialisten, wie Martin Echtler vom deutschen Salomon Berglaufteam, die Schweizerin Gabi Steigmeier, Transalpine-Mixed-Zweite 2010, oder der starke Spanier Santiago Obaya Fernandez, der auf den ersten Etappen zu Beginn oft die Verfolgung von Gesamtsieger Tom Owens aufnahm.

Als exponierte Übergänge sorgten die Grünsteinscharte (2.272 m), das Heiminger Kreuz (2.232 m), Glanderspitz (2.512 m), das Fisser (2.432 m) und das Arezzer Joch (2.587 m), sowie mit der Ochsenscharte (2.787 m), dem „Dach“ der Tour, für das Salz in der Suppe. Für zusätzliche Erschwernisse sorgten die hochsommerlichen Temperaturen, vor allem in den baumlosen Regionen, was bei vielen Teilnehmern zu Wadenkrämpfen und Magenproblemen führte.

Bei der Abschlußparty konnten 129 Finisher ihre heißbegehrten Trikots in Empfang nehmen und hoch über dem Zielort Samnaun die gelungene Veranstaltung im 2.500 Meter hohem Bergrestaurant ausklingen lassen.

Aus der heimischen Region finishten Andreas Eberhardt (Siegsdorf/Condition-Das Laufmagazin/23:54 Stunden), Alois Klauser (Bergen/Condition-Das Laufmagazin/25:03 Stunden), Wolfgang Freimoser (Ruhpolding/25:07 Stunden), Michael Krammer (Bergen/Condition-Das Laufmagazin/25:57 Stunden), Brit Weirauch (Chieming/TV Traunstein/29:04 Stunden) und Rudi Hauk (Laufsport Tassani/33:13 Stunden) aus Ainring. Beste Betreuung erfuhren die heimischen Läufer von Eva Reiter, Brigitte Wallner, Babsi Tassani-Prell und Högllaufrekordlerin Waltraud Berger. Leider mußte mit der Bergenerin Christine Gehmacher auch eine heimische Athletin am letzten Tag das Rennen wegen starker Achillessehnenprobleme vorzeitig beenden.

Aus der Ergebnissliste:
Top 10 Herren:
1. Tom Owens (GB) 16:43 Stunden
2. Philipp Reiter 17:26 Stunden
3. Matthias Dippacher 17:50 Stunden
4. Thomas Miksch 17:54 Stunden
5. Anton Philipp 18:28 Stunden
6. Stefan Zäh 19:29 Stunden
7. Seppi Neuhauser (A) 19:36 Stunden
8. Stephan Tassani-Prell 19:48 Stunden
9. Rudi Döhnert 20:21 Stunden
10. Stefan Knupfer (CH) 20:36 Stunden

Damen:
1. Anna Frost (NZL) 22:08 Stunden
2. Julia Böttger 22:34 Stunden
3. Stefanie Felgenhauer 24:26 Stunden




26.06.2011 Dultlauf in Altötting

5 Läufer vom SC Ainring fuhren bei kühlem und regnerischem Wetter nach Altötting um am Dultlauf teilzunehmen.
Pünktich vor dem Start des 10 km Laufes hörte es auf zu regnen. Auch der Streckensprecher erkannte gute Laufbedingungen und verkündete vor dem Startschuß: "Heute gibt es keine Ausreden", dass Wetter passt!
Pünktlich um 9:30 Uhr viel der Startschuß und Lisa Ringlstätter, Christian Ramspott, Georg Brandl, Ernst Wohlschlager und Anton Neuer starteten im Pulk der 120 Läufer und Läuferinnen zu den 4 Runden a 2,5 km in Altötting.
Als 1. SC Ainring Läufer erreichte Anton Neuer in der Zeit von 40:38 min. das Ziel als Gesamt 28. und wurde 4. in der Klasse M50.
Mit 41:05 min. wurde Ernst Wohlschlager 3. in der Klasse M55 und belegte in der Gesamtwertung den 34. Platz.
Es folgte Christian Ramspott in 42:07 min. - er erreichte damit den 38. Gesamtplatz.
In der Klasse W45 war Lisa Ringlstätter mit der Zeit von 43:00 min. die zweitschnellste Dame und kam auf den 46. Gesamtrang.
Georg Brandl belegte in der Klasse M60 den 6. Platz in 49:47 min, in der Gesamtwertung kam er auf Rang 87.
Im Ziel bekam jeder Teilnehmer eine Dultbreze überreicht, bevor es nach dem duschen zur Siegerehrung ins Graminger Weissbierzelt ging. Hier konnten sich die SC Ainring Läufer von den Anstrengungen des Wettkampfes stärken, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.


25.06.2011

Philipp Reiter gewinnt „Zugspitz Supertrail“

Barbara Tassani-Prell hervorragende Sechste:
Grainau/Ainring. Philipp Reiter vom SC Ainring/Team Salomon Deutschland gewann mit dem „Zugspitz Supertrail“ von Leutasch/Österreich bis Grainau/Bayern über eine Distanz von 69,8 Kilometern und 3.383 Höhenmetern allein im Aufstieg, seinen ersten großen Laufbewerb.

Nachdem der erst 19jährige Marzoller sich in der internationalen Junioren-Spitze im Skialpinismus einen Namen gemacht hat und im vergangenen Jahr bereits beim Transalpine-Run, zusammen mit Teampartner Stephan Tassani-Prell, für Furore gesorgt hatte, zeigte er bei der Premiere dieser anspruchsvollen Ultralaufveranstaltung seine ganze Stärke. Lief er bis etwa Kilometer 50 gemeinsam mit dem Allgäuer Ultracrack und aktuellen Rennsteig-Dritten Anton Philipp Schulter an Schulter, konnte sich der sympathische Informatik-Student am letzten langen, steilen Anstieg, von der „Partnachklamm“ hinauf zum Osterfelderkopf (2.052 m), über satte 1.200 Höhenmeter, absetzen und den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Im Ziel betrug der Vorsprung für das heimische Ausnahme-Talent fast 20 Minuten ehe Favorit Anton Philipp den Zielort Grainau erreichte.

Eine Glanzvorstellung lieferte ebenfalls Barbara Tassani-Prell vom SC Ainring, ebenfalls fürs Team Salomon Deutschland am Start. Dank ihrer langjährigen Erfahrung, einer taktisch ausgezeichneten Renneinteilung und gleichmäßigen Stärken, sowohl bergauf, als auch bergab, lief sich die 38jährige Ainringerin mitten in die Damenspitze. Begleitet von Ehemann Stephan als „Tempomacher“ gelang ihr sogar im anspruchsvollsten Teilabschnitt über den Osterfelderkopf zwischen Kilometer 56 und 63 die absolute Damenbestzeit. Am Ende verfehlte sie mit Gesamtrang sechs und Rang vier der allgemeinen Damenklasse (alle Damen unter 40 Jahre) das Podest denkbar knapp, erreichte dennoch nach ihren Etappensiegen und Gesamtrang drei beim Transalpine-Run 2006, ihrem Untersberg-Marathonsieg 2004 und Damengesamtrang sieben beim Florenz-Marathon 2000 (3:09.58 Std.), in ausgezeichneten 9:38:41 Stunden eines ihrer bisher besten Resultate.

Diese Zeit verhalf Ehemann und Begleitläufer Stephan zu einem immerhin noch 17. Platz der Master Kategorie und Gesamtrang 33 aller knapp 400 gestarteten Teilnehmern und zum anderen diente dieser Lauf als Vorbereitung auf die in zehn Tagen stattfindenden „Salomon 4-Trails“, einem Etappenrennen, wobei in vier Tagen 160 Kilometer und über 10.000 Höhenmeter überwunden werden.

Aus dem Berchtesgadener Land überzeugte ebenso die Laufenerin Gine Enenkel, ebenfalls vom Team Salomon Deutschland, die als siebte Dame (5. Platz Damen Hauptklasse) ihr Ziel unter zehn Stunden mit 9:58:10 Stunden souverän erreichte und vor allem in den technisch schwierigen und teilweise extrem steilen Abstiegen des Supertrails ihre Stärken eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Die schnellste Dame auf der Supertrail-Strecke war die polnische Team Salomon-Läuferin Kasia Zajac in 9:05:28 Stunden vor Simone Philipp (9:22:01 Stunden/Team Mountain Heroes Salomon) und Ellen Clement (9:25:56 Stunden/Team Salomon Berglaufteam).

Das positive heimische Abschneiden komplettierten Christine Gehmacher aus Bergen als Gesamt 15. Dame in 11:05:05 Stunden und Rudi Hauk vom SC Ainring-Laufsport Tassani als 22. der Senior-Master-Kategorie in 12:52:40 Stunden.

Beim gleichzeitig stattfindenden Zugspitz-Ultratrail über 101 Kilometer und 5.672 Höhenmeter siegten die beiden Spanier vom Salomon Santiveri-Team Miguel Heras (10:55:19 Stunden) und Iker Karrera (11:09:25 Stunden) deutlich vor dem besten Deutschen, Matthias Dippacher (11:14:46 Stunden/Team Salomon Deutschland), der sich wiederum gegenüber dem südafrikanischen Mitfavoriten Ryan Sandes durchsetzte. Als souveräne Damensiegerin auf der langen Strecke konnte Julia Böttger, ebenfalls vom Deutschen Salomon-Trailrunningteam ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht werden. Am Ende betrug ihr Vorsprung, mit einer Zeit von 14:15:08 Stunden, 52 Minuten. Bester heimischer Läufer mit Rang 20 auf der Ultra-Strecke war der Bergener Armin Hohenadler in 14:05:42 Stunden (Team Salomon Deutschland).

Mit insgesamt 800 Teilnehmern bei der Premiere des von „Plan B“ bestens organisierten Traillauf-Veranstaltung war dies eine eindrucksvolle Werbung für diese immer populärer werdende Ausdauersportart.

Aus der Ergebnisliste Supertrail:
Herren Top 10:
1. Philipp Reiter 7:04:04 Stunden Team Salomon Deutschland
2. Anton Philipp 7:20:21 Stunden Berglaufteam Haglöfs
3. Florian Stelzle 7:33:39 Stunden Landshut
4. Oswald Wenin 7:54:54 Stunden Team Telmekom Südtirol
5. Jesper Noer 8:15:39 Stunden Dänemark
6. Markus Mingo 8:25:53 Stunden Ismaning
7. Lewis Grundy 8:27:49 Stunden Großbritannien
8. Martin Diermeier 8:31:51 Stunden Schwandorf
9. Markus Joos 8:32:09 Stunden alpinrunner.ch/Schweiz
10. Oliver Steininger 8:34:37 Stunden TV Geiselhöring

Damen Top 10:
1. Kasia Zajac 9:05:28 Stunden Team Salomon Polen
2. Simone Philipp 9:22:01 Stunden Team Mountain Heroes Salomon
3. Ellen Clement 9:25:56 Stunden Team Salomon Berglaufteam
4. Nicole Pfaue 9:31:41 Stunden Remshalden
5. Sandra Niehusmann 9:32:40 Stunden Team Siebengebirge
6. Barbara Tassani-Prell 9:39:41 Stunden Team Salomon Deutschland
7. Gine Enenkel 9:58:10 Stunden Team Salomon Deutschland
8. Ulrike Walter 10:10:37 Stunden Durach
9. Ellen Robinson 10:18:30 Stunden Großbritannien
10. Gabi Eisele 10:26:48 Stunden Tutzing



19.06.2011 Angelika Krug beim Salzkristall-Lauf in Hallein

Geli startete nach ihrer Babypause von über einem Jahr beim Halleiner Salzkristall-Lauf und belegte beim Halbmarathon bei den Damen den gesamt 2. Platz und gewann die AK 1.in hervorragenden 1,31,50.

Drei weitere Läufer vom SC Ainring waren beim Salzkristall_Lauf auf jeweils verschiedenen Distanzen am Start:
Georg Brandl startete beim Zebra-Lauf über 14,7 km und erreichte in 1:17:57 das Ziel.
Ernst Wohlschlager lief die verkürzte 10 km Strecke in 37:59 min.
Manfred Schmelz bewältigte die ebenfalls verkürzte 5 km Strecke in 18:06 min.


12. - 18.06.2011 Heimische Bergläufer trainieren in Zermatt:
Zermatt: Fünf heimische Bergläufer beteiligten sich an der Berg- und Traillaufwoche am Fuße des Matterhorn unter der Leitung von Stephan und Barbara Tassani-Prell. Zusammen mit fünf Schweizern und einem Lauffreund aus Stuttgart wurden bei idealem Laufwetter bei angenehmen Temperaturen mit teilweise blauem Himmel und Sonnenschein, beziehungsweise leichter Bewölkung zahlreiche Höhenmeter und Laufkilometer gesammelt. Dabei überwand die Gruppe um Oliver Steininger vom TV Geiselhöring und Stephan Tassani-Prell in acht Tagen über 12.000 Höhenmeter. Aufgrund der jahreszeitlich bedingten Altschneelage in Höhenlagen über 3000 Meter musste eher auf Trails und Wege in mittlerer Höhe ausgewichen werden. Dennoch wurde das Wisshorn (2.936 m), die Schönbielhütte (2.694 m), die Täschhütte (2.701 m) und die Fluealp (2.616 m) und zum Abschluß der 3.130 Meter hohe Gornergrat von der Südseite bezwungen. Als idealer Ausgangspunkt zeigte sich einmal mehr das Restaurant „Sonnmatten“ auf 1.672 m mit seinem laufenden Gastgeber René Foster, der für beste Läuferkost und komfortabler Unterkunft sorgte und somit die Laufwoche zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Glücklich kehrten die heimischen Läufer Christa Bundlechner und Oliver Steininger (TV Geiselhöring), Brit Weirauch (TV Traunstein), sowie Barbara und Stephan Tassani-Prell (SC Ainring – Team Salomon) wieder zurück.



17.06.2011 Streckenrekord beim 32. SPARDA-Högl-Berglauf
Tagessiege durch Waltraud Berger und Toni Palzer:
Beim 32. SPARDA-Högl-Berglauf konnte der veranstaltende SC Ainring dieses Jahr bei optimalem Laufwetter eine deutliche Steigerung der Teilnehmerzahl verzeichnen. Insgesamt 83 Läuferinnen und Läufer gingen auf die von der Freiwilligen Feuerwehr Ainring bestens abgesicherte Laufstrecke über 3,8 km mit 380 Höhenmeter von Ainring hinauf zur Neubichler Alm. Hinzu kamen 10 Schülerinnen und Schüler, die den 1 km langen Schüler-Gipfelsprint mit 100 Höhenmeter in Angriff nahmen.

Eine Viertelstunde vor dem Hauptlauf starteten die Schüler der Jahrgänge 1996 und jünger zum Neubichler-Alm-Schüler-Gipfelsprint. Über den steilen Hofer Hang und weiter ansteigend durch den Wald erreichte Kilian Stich (Jg. 1996, Team Miesbacher Sporthaus) nach hervorragenden 5:13 min als erster das Ziel an der Neubichler Alm. Erste Schülerin war Theresa Stasswender (Jg. 1997, Naturfreunde Wals) mit 6:56 min.

Der Hauptlauf ließ aufgrund der Meldung einiger Top-Läufer ein spannendes Rennen erwarten. Toni Palzer (SK Ramsau), amtierender Weltmeister der Junioren im Skibergsteigen und Vize-Weltmeister im Berglauf mit der Junioren-Mannschaft, wurde von BLV-Berglaufkoordinator Franz Geigl zur Teilnahme verpflichtet um einen Leistungsnachweis für die anstehende Europameisterschaft zu erbringen. Stefan Holzner, ehemaliger Weltklasse-Triathlet vom Hotel Seeblick Thumsee, in den beiden Vorjahren Zweiter am Högl, und Florian Holzinger (TSV Feuchtwangen), Sieger des Rupertusthermenlaufs 2010, meldeten kurzfristig nach. Diese drei bildeten auch die Spitzengruppe, aus der sich letztendlich der jüngste, Toni Palzer, in 16:30 min als Sieger vor Stefan Holzner (16:38) durchsetzen konnte.

Bei den Damen entwickelte sich die Rennentscheidung wie im Vorjahr zu einem Zweikampf zwischen der Vorjahressiegerin Waltraud Berger (TG Salzachtal), die erst vor drei Wochen den Stoißeralmberglauf gewann, und Barbara Stich (Team Miesbacher Sporthaus), die letztes Jahr am Jenner Bayerische Berglaufmeisterin wurde. Am Ende blieben beide unter dem 13 Jahre alten Streckenrekord von Birgit Koch (19:38). Waltraud Berger konnte sich letztlich im steilen Schlussanstieg durchsetzen und stellte mit 19:33 min die neue Bestmarke auf.

Unter den Läufern war auch der Pfarrer des Pfarrverbandes Ainring, Wernher Bien. Durch zahlreiche Bergtouren und das gemeinsame Training mit Kirchenpfleger und Högllauf-Routinier Martin Reiter gut vorbereitet, zeigte er sich von der anspruchsvollen Strecke sehr angetan und konnte nach einem klug eingeteilten Rennen auf Anhieb einen Platz im Mittelfeld erreichen. Bemerkenswert war auch der starke Auftritt der Naturfreunde Wals, die mit 20 Teilnehmern sogar mehr Starter als der ausrichtende SC Ainring ins Rennen schickten.

Bürgermeister Hans Eschlberger, der die Siegerpokale überreichte, verwies in seinem Grußwort auf die lange Tradition des Högl-Berglaufs als wichtigem Sportereignis in Ainring, das fest mit dem Skiclub verbunden ist. Olaf Tanner, 1. Vorsitzender des SC Ainring, dankte allen Teilnehmern und wies auf den laufenden EUREGIO-Zwei-Länder-Laufcup hin, in dessen Wertung auch der SPARDA-Högl-Berglauf eingeht. Der nächste Wettbewerb in dieser Serie, zu der heuer bereits 39 Meldungen vorliegen, ist der Hofer Dorflauf am 26. Juni.



11.06.2011 Haldi-Berglauf Schattdorf

Tassani Zehnter im Urner Nebel:
Schattdorf/Uri/Schweiz. Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring-Team Salomon erreichte beim 30. internationalen Haldi-Berglauf über 9,5 Kilometer und 1.420 Höhenmeter bei starkem Nebel und Regen den beachtlichen zehnten Gesamtrang. Beim Hauptlauf des traditionsreichen Berglaufklassikers im schweizerischen Kanton Uri ließen sich 151 Teilnehmer nicht von den widrigen Wetterbedingungen abhalten. Es siegten die beiden Schweizer Martin Lustenberger in 1:00:43 Stunde und André Marti in 1:00:46 Stunde. Der Deutsche Top-Favorit und Sieger von 2009 Markus Jenne von USC Freiburg landete in 1:02:15 Stunde auf dem dritten Rang. Tassani beendete den Lauf in guten 1:06:00 Stunde als Zehnter (4. Platz Herren II) knapp zwei Wochen nach dem schweren Sky-Marathon im baskischen Zegama.

05.06.2011 30 Jahre Mondseelauf
Georg Brandl hat am Jubiläums-Halbmarathon am Mondsee tteilgenommen. Er erreichte mit einer Zeit von 2:00:54 Std Platz 19 in der AK M60.
Jeder Teilnehmer erhielt dieses Jahr anläßlich des Jubiläums "30 Jahre Mondseelauf" eine
Jubiläumsmedaille und ein speziell gestaltetes Funktions-Shirt, das von SchülerInnen der Modeschule Ebensee kreiert wurde.

29.05.2011 Bayerische Halbmarathon-Meisterschaften in Bad Wörishofen
Georg Brandl hat an den Bayerischen Halbmarathon-Meisterschaften in Bad Wörishofen teilgenommen.
Mit einer Zeit von 1:58:31 h erreichte er Platz 10 in der Klasse M60.

28.05.2011 Wartenfelslauf
Nachdem der Euregio-Zwei-Länder-Laufcup bereits im vergangenen Jahr mit dem Alzauenlauf begonnen hatte, stand am 28.05.11 mit dem Wartenfelslauf der zweite Wertungslauf an. Der Umstand, dass nur 18 Stunden zuvor der Stoißeralm-Berglauf zur Teilnahme einlud, begrenzte das Feld der Starter aus den Reihen des Skiclubs und so nahm einzig Olaf Tanner die Möglichkeit zum Punktesammeln bei herrlichem Wetter auf abwechslungsreicher Strecke wahr.

Am 17.06. findet mit dem SPARDA-Högl-Berglauf der 3. Wertungslauf des Euregio-Zwei-Länder-Laufcups statt, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Dann ist es höchste Zeit für die übrigen Läufer des SC in das Geschehen einzugreifen, da durch die Absage des Bischofswieser Crosslaufs nur noch der Hofer Dorflauf (26.06.), der Walser Dorflauf (17.09.) und am 29.10. der Siezenheimer Crosslauf, wieder mit integrierter SC-Vereinsmeisterschaft, anstehen.

28.05.2011 Stoißeralm-Berglauf

Auch heuer war der SC Ainring mit 13 Startern beim Stoißeralm-Berglauf, der vom benachbarten SC Anger ausgerichtet wird, stark vertreten. Bei optimalem Laufwetter und insgesamt 99 Teilnehmern belegte Klaus Tiefenthaler in 36:04 min den hervorragenden 9. Gesamtrang.
Es folgten Olaf Tanner(38:39, 24.), Josef Kamml (40:30, 33.), Anton Trainotti (40:31, 34.) und mit 41:15 Monika Schnur, die den dritten Rang in der Damengesamtwertung belegte.
Die weiteren Ergebnisse:
Werner Albrecht (41:36, 41.),
Manfred Schmelz (43:14, 50.),
Joachim Jost (44:07, 56.),
Martina Koch (44:08, 57.),
Babsi Tassani Prell (44:47, 61.),
Barbara Abler (46:53, 67.),
Rudi Hauk (48:51, 79.),
Rudi Hosp (49:02, 81.)

Gesamtsieger wurden Stefan Holzner (32:53) und Waltraud Berger (38:53).

21.05.2011 Südbayerische Seniorenmeisterschaften in Bad Aibling
Georg Brandl bei den Südbayerischen Seniorenmeisterschaften:
Bei schönem sommerlich warmen Wetter fuhr Georg Brandl nach Bad Aibling zu den Südbayerischen Seniorenmeisterschaften.
Dabei beteiligte er sich in der Klasse M60 an folgenden Disziplinen.
100 m 17,76 sec. 3. Platz
200 m 36,43 sec. 4. Platz
400 m 85,16 sec. 4. Platz
1500 m 6:33,55 min. 2. Platz
5000 m 25:25,55 min. 1. Platz

Für den TuS Mitterfelden waren Helmut Moosleitner und Klaus Freimann am Start.

15.05.2011 Kampf Mensch gegen Dampflock:
Monika Schnur und Stephan Tassani-Prell am Schafberg-Podest
St. Wolfgang/Ainring. Fast eine Parallele zum Vorjahr war die Austragung des 12. internationalen Schafberglaufs über 5,8 Kilometer und 1240 Höhenmeter von St. Wolfgang direkt auf der Bahntrasse zum 1730 Meter hohen Schafberggipfel. Schneefall und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt ab Höhe der Mittelstation, dazu Nebel und zum Teil heftige Windböen machte den ohnehin anspruchsvollen, extrem steilen Berglauf zu einer wahren Kraftprobe.

Aus heimischer Sicht schlugen sich Monika Schnur vom SC Ainring als Damen-Zweite (1. Platz W30) und Stephan Tassani-Prell (SC Ainring-Team Salomon) als Gesamt-Dritter (2. Platz M40). Dabei benötigte der 40jährige Pidinger Geschäftsmann, der nach seinem Gesamtsieg 2009 im Vorjahr Fünfter wurde, mit bei diesen Bedingungen guten 48:35 Minuten, nur eine gute Minute mehr als der Schafbergchampion 2011, Stephan Kogler, der im Vorjahr den berühmten „Ötzi-Alpine-Marathon“ gewann und heuer mit Rang Zwei seine exzellente Form eindrucksvoll bestätigte. Zweiter wurde, knapp vor Tassani, der österreichische Team Salomon-Läufer und Vorjahressieger Thomas Heigl. Auf den weiteren Plätzen folgten bei den Herren: 4. Wolfgang Spatt, 12. Gerhard Wörndl.

Grandiose Damen-Siegerin wurde die „Altinternationale“ Margit Eglseder (56:17 Minuten/1. Platz W40), die nicht nur auf zahlreiche Schafbergsiege, sondern auch auf großartige Erfolge im österreichischen Nationalteam in ihrer langjährigen Berglaufkarriere zurückblicken kann.

Umso bemerkenswerter die Leistung von der Berchtesgadenerin Monika Schnur im Trikot des SC Ainring, die mit 57:29 Minuten (1. Platz W30) nur knapp hinter Eglseder das Ziel erreichte.

Komplettiert wurde das erfolgreiche Ainringer Abschneiden durch die Kerngruppe der Berglaufriege um SC Vorstand Olaf Tanner (25. Gesamtrang in 54:23 Minuten/8. Platz M40), Klaus Tiefenthaler (20. Gesamtrang in 53:00 Minuten/7. Platz M40) und Barbara Tassani-Prell (1:11:31 Stunde/4. Platz W30), sowie Neuzugang Bernd Tröbelsberger aus Aufham (21. Gesamtrang in 53:51 Minuten/7. Platz M30) für Trisport Anger am Start.

15.05.2011 SC-Ainring-Läufer in Salzburg und Traunstein erfolgreich
Acht Läufer vom SC Ainring machten sich bei kühlen Temperaturen und Regen auf den Weg nach Salzburg um im Rahmen des Salzburg-Marathons den 10 km-Lauf bzw. den Halbmarathon zu bestreiten. Als erstes starteten hierbei Lisa Ringlstätter, Hermann Heß, Anton Neuer, Christian Ramspott, Manfred Schmelz und Ernst Wohlschlager über die 10 km-Distanz. Da der Regen inzwischen nachgelassen hatte, herrschten doch bessere Bedingungen als die Läufer erwartet hatten. Nachdem die ersten Laufkilometer zurückgelegt waren, fanden alle SC-Athleten allmählich in die für sie passende Laufgeschwindigkeit und ließen einen Kilomter nach dem anderen in der Mozartstadt hinter sich. Anton Neuer konnte schließlich Dank der Unterstützung von Tempomacherin Eva Trost mit 39:22 min. und somit neuer persönlicher Bestleistung als 20. von 514 Startern das Ziel erreichen. Als nächster SC Ainring Läufer erreichte Ernst Wohlschlager in der Zeit von 41:06 min vor Christian Ramspott mit 41:17 min das Ziel. Es folgte Manfred Schmelz in 41:56 min. vor Hermann Heß in 42:38, der gleichzeitig mit Lisa Ringlstätter in 42:39 min.die Ziellinie überquerte. Beim etwas später gestarteten Halbmarathon finishte der SC-Ainringläufer Rudolf Hosp mit einer Zeit von 1:41,04 h vor Georg Brandl, der das direkt vor dem Festspielhaus liegende Ziel nach 1:59,27 min erreichte.

Beim zeitgleich stattfindenden Halbmarathon in Traunstein erreichte Junior Sepp Kamml bei seinem ersten Lauf über die 21,097 Km-Distanz eine beachtliche 1:21:15 h ( 14. Gesamtrang-4.Platz M 20 ) , während Routinier Rudi Hauk 1:32:39 h benötigte ( 8.Platz M 50 ).


30.04.2011 Stephan Tassani-Prell gewinnt Weißbacher Straßenlauf
Stockerlplätze für Kathrin Thaumiller und Barbara Tassani-Prell.
Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring/Team Salomon gewinnt den Straßenlauf in Weißbach bei Lofer in 29:05 Minuten (1. M40) vor Michael Amon (LC Saalfelden/29:11 Minuten/ 1. M30) und Peter Scheiblegger (Sportler Alpin Kufstein/29:25 Minuten/2. M40).
Beim Hauptlauf über 8 Kilometer, wobei vier Dorfrunden teils auf Schotter, teils auf Asphalt zurückzulegen waren, setzte sich der Berg- und Marathon Routinier aus Ainring souverän gegenüber der Konkurrenz durch.
Somit war der Abschluß eines gelungenen Berglauf-Trainingslagers im Biokovo-Gebirge an der süd-kroatischen Küste Dalmatiens ein voller Erfolg.
Auch Ehefrau Barbara, die ebenfalls dem Salomon-Trailrunningteam angehört, findet mit dem dritten Damen-Gesamtrang (2. Platz W30) über 6 Kilometer (drei Runden) gut in die neue Saison (26:44 Minuten).
Einen glänzenden Saisoneinstand fand auch Kathrin Thaumiller vom WSV Königssee als Gesamt-Zweite in 24:36 Minuten (1. Platz W30). Siegerin der Damen wurde die junge Melanie Rachersberger vom LC Saalfelden (1. Platz W19 in 24:01 Minuten).
Insgesamt beteiligten sich bei windigen Frühsommerwetter 50 Schüler und 58 Damen und Herren im Hauptlauf an der vom Union Sportverein Weißbach bestens organisierten Veranstaltung. Die Laufstrecke war durch einige Anstiege und viele enge Kurven durchaus anspruchsvoll. Aus heimischer Sicht überzeugten außerdem als Klassensieger der M70 Willi Fellner vom WSV Königssee (42:14,75 Minuten) und Peter Mühlbacher vom SC Ainring (16. Platz M40/39:16,55 Minuten).


09.04.2011 Grassauer Straßenlauf
Vier Läufer vom SC Ainring beim Grassauer Straßenlauf am Start.
Bei für die Jahreszeit sehr warmen Temperaturen mit etwas Wind waren 4 Läufer vom SC Ainring beim Grassauer Straßenlauf über die Distanz von 10 km am Start. Dabei erreichte Florian Brettl mit der Endzeit von 34:40 Minuten Platz 1 in der Klasse M 30 und damit den hervorragenden 3. Gesamtrang bei insgesamt 82 Startern.
Toni Neuer war zwar mit der Zeit von 40:44 und dem 21. Gesamtrang zufrieden, konnte sich aber über seinen 1. Platz in der Klasse M50 nicht richtig freuen, da er der einzige Läufer in dieser Klasse war.
Ernst Wohlschlager belegte in der Klasse M55 den 2. Platz mit einer Zeit von 41:33, in der Gesamtwertung erreichte er den 23. Rang. Als 4. Starter vom SC Ainring erreichte Georg Brandl den 67. Gesamtrang mit der Zeit von 53:14 Minuten, in der Klasse M60 erreichte er Platz 5.

10.04.2011 Marathonsaison ist eröffnet!
Nachdem bereits Sebastian Minuth beim Marathon in Preßburg mit 3:05:54 h 40. von knapp 600 Startern wurde, lief Hermann Heß in Linz bei Kaiserwetter die Marathondistanz in 3:18:00 h. Das bedeutete Rang 199. unter 1006 Teilnehmern.


13.03.2011 Läufer des SC Ainring im Trainingslager in der Türkei
Mit dem Taurusgebirge im Hintergrund wurde das Trainingslager in einer Clubanlage am Meer in Kiris bei Kemer, 50 km westlich von Antalya, von fünf Läufern des SC Ainring aufgeschlagen. Die Vorbereitung für die Wettkampfsaison 2011 wurde von Hermann Heß, Peter Mühlbacher, Christian Ramspott, Georg Wurdak und Ernst Wohlschlager in der wärmeren Region gerne aufgenommen. Am ersten Tag führte der Trail auf einem Pfad durch Kiefernwälder zum Aussichtsturm auf den Calis Tepe, 312 Meter über den Meeresspiegel. Bei Sonnenschein wurde der Blick bis in die Bucht von Antalya genossen. Der von Hermann Hess ausgearbeitete lange Lauf über 30 Kilometer führte am nächsten Tag in den lykischen Taurus. Durch das Sapandere Tal über Almen führte die Laufstrecke entlang von Zitronen- und Orangenplantagen in das Bergdorf Gedelme, 650 m ü.d.M. Die Gastfreundschaft der Bergbewohner mit Döner und Caj wurde nach den Strapazen freundlich angenommen. Vor der Massage im türkischen Schwitzbad "Hamam" wurde am dritten Tag zur Regeneration ein lockerer Lauf über den Höhenwanderweg nach Kemer eingelegt. Mit Intervalltraining entlang des Flusses Kesme führte die Gruppe am folgenden Tag die Laufeinheit mit deutlich höherer Intensität durch. Kreide war dienlich, um von Georg Wurdak und Ernst Wohlschlager die GPS-Längendaten der Laufuhr auf die Straße zu übertragen. Nach anfänglichem Liebäugeln gesellten sich nicht nur Kinder sondern auch einige frei herumlaufende Hunde zur sprintenden Laufgruppe. Geschichtskunde stand anderntags auf dem von Christian Ramspott ausgearbeiteten Tagesplan. Mit dem Taxi ging es zu den archäologischen Stätten im Naturschutzgebiet von Phaselis. Die Hafenstadt diente den Persern, Griechen und später den Römern für den Seehandel und auch als Flottenstützpunkt. Der Weg führte natürlich zu Fuß nach Kiris zurück. Peter Mühlbacher hat mit einem Routenplaner bis ins Detail die Klippenpfade und Trails durch die Aleppokiefernwälder der Küstenberge erfolgreich ausgearbeitet. Am letzten Tag wurde zur Regeneration die römische Brücke in Aslanbucak überlaufen. Der hervorragenden türkischen Küche ist es zu verdanken, dass die läuferischen Anstrengungen gemeistert werden konnten. Außer dem intensiven Trainingsergebnis von 132 gelaufenen Kilometern in den Beinen wurden die landschaftlichen Eindrücke im Gedächtnis mit zum Flughafen nach Antalya mitgenommen. Mit kräftigem Händedruck wurde vor dem Abflug besiegelt, nächstes Jahr hier wieder zu trainieren.
Trainingslager Türkei

13.03.2011 Alpine Skimeisterschaften

27.02.2011 Drei Ainringer Skilangläufer beim Ganghoferlauf
Martin Weisbecker und die Tassani`s konnten sich beim 41. internationalen Ganghoferlauf in Leutasch/Tirol im Vorderfeld platzieren. Martin Weisbecker landete in guten 1:13 Stunde über 20 Kilometer in der freien Technik auf dem 73. Gesamtrang, während Barbara Tassani-Prell in der Klasse Damen AKI auf dem guten achten Rang (17. Damen-Gesamtrang in 1:20.04 Stunde) landete. Über die Marathondistanz erreichte Stephan Tassani-Prell in 2:11 Stunden den guten 49ten Gesamtrang (14. Platz AKII von 108 Startern in dieser Klasse).
27.02.2011 Ainringer Bergläufer stürmen die "Streif"
Vier Ainringer Bergläufer stellten sich der großen Herausforderung, die berühmt berüchtigte Eispiste mit bis zu 85 % Steigung hinauf von Kitzbühel zum Starthäuschen der "Streif" am Hahnenkamm im Laufschritt in Angriff zu nehmen.
Die 200 Teilnehmer hatten die Wahl, die 860 Höhenmeter auf einer Streckenlänge von 3,3 Kilometer über "Hausbergkante", "Steilhang" und "Mausefalle" per Touren-, Langlaufski, Schneeschuhe oder mit Spike-Laufschuhen zu erzwingen. Das heimische Quartett Martina Koch, Manfred Schmelz, Tobias Lojewski und Stephan Tassani-Prell entschieden sich zu letzterem, was sich auch als richtige Entscheidung erwies.
Stephan Tassani-Prell erkämpfte sich am Ende bei einem seiner "härtesten" Rennen als bester Deutscher den ausgezeichneten sechsten Gesamtrang (3. Rang über 40) in einer Zeit von 38:56 Minuten. Trotz eines kleinen Malheurs an der "Mausefalle" errang Martina Koch Rang zwei in der Damenklasse (1.08:12 Stunde). Tobias Lojewski (45. Gesamtrang/49:39 Minuten) und Manfred Schmelz (58. Gesamtrang/53:50 Minuten) komplettierten das gelungene Abenteuer bei Flutlicht.
Sieger des "Verticalup" wurde der Südtiroler Urban Zemmer aus Kastelruth in sagenhaften 32:52 Minuten vor den beiden Österreichern Richard Obendorfer (36:20 Minuten) und Georg Egger (37:19 Minuten). Bei der anschließenden Siegerehrung im Bergrestaurant erhielten die acht Zeitschnellsten Läufer schöne Sachpreise aus den Händen von Ex-Radprofi Gerrit Glomser, der es sich nicht nehmen ließ, ebenfalls teilzunehmen (12. Gesamtrang/41:30 Minuten).

20.02.2011 Oberbayerischen Crosslaufmeisterschaften
An den Oberbayerischen Crosslaufmeisterschaften am 20.Februar 2011 in Markt Indersdorf hat vom SC Ainring Georg Brandl teilgenommen. In seiner Alterklasse M60 belegte er Platz 5. Die Strecke über 6000m durchlief er in eine Zeit von 29:23min.

13.02.2011 Nordische Club- und Gemeindemeisterschaft - Spannende Titelkämpfe in der Loipe
Bei den offenen Ainringer Gemeindemeisterschaften und Vereinstitelkämpfen des ausrichtenden SC Ainring stellten sich 51 Skilangläufer der Konkurrenz.
Erstaunlich gut präsentierte sich die Loipe am Aschauer Weiher in Bischofswiesen. Trotz der langanhaltenden Regenfälle in den letzten 36 Stunden war die Strecke bis zum letzten Läufer gut befahrbar.
Im Hauptlauf der 18 Herren setzte sich bald eine starke Vierergruppe mit dem späteren Tagessieger und Gemeindemeister Hans Mühlbauer, dem Vereinstitelträger Alex Al Hamwi, sowie den starken Gästestartern Christian Ortner (SC Anger) und Ludwig Häuslaigner (SV Marzoll) vom Rest des Feldes ab. SC-Vorsitzender Stephan Tassani-Prell sicherte sich am letzten Anstieg knapp vor Ex-Triathlet Stefan Holzner (Hotel Seeblick Thumsee), technischen Leiter Olaf Tanner und Trainer Eugen Aubele (1. Platz M50) Platz Fünf.
Erfreulich war auch die Teilnahme einer sich im Trainingslager befindenden internationalen Triathlongruppe, die das Starterfeld zusätzlich aufwerteten.
Bei den Damen hatte auf der Ziellinie dann am Ende doch noch Barbara Tassani-Prell die Skispitze vorne und sicherte sich im Fotofinish nicht nur den Tagesssieg, sondern auch zum wiederholten Male den Club- und Gemeindetitel. Zweite wurde Langdistanz-Triathletin Angela Kühnlein (TSV Höchstatt) vor Bea Hirmke und Kathrin Mitheis (TSV Neuburg a. d. Donau).
Zu laufen galt es bei den Herren sieben und bei den Damen fünf Kilometer in der freien Technik, wodurch die fleißigen Rundenzähler auf der Ein-Kilometer-Strecke alle Hände voll zu tun hatten.
Als souveräner Schülermeister über drei Kilometer avancierte Niklas Hirmke, Maria Popp sicherte sich den Vereinspokal der Schülerinnen. Kindermeister wurde Franziska Helminger und Christian Tanner (Club- und Gemeindewertung). In der neu eingeführten Familienwertung gewann Familie Tanner vor Familie Popp und Familie Wiesbacher.
Bei der Siegerehrung bedankten sich SC-Vorstand Stephan Tassani-Prell und Sportwart Dieter Popp bei allen Helfern, Zeitnehmern, Rundenzählern, Einlaufschreibern, Trainern und Eltern, sowie der Gemeinde Bischofswiesen für die hervorragende Loipenpräparierung.
Ergebnislistem:
06.02.2011 Stockerlplatz für Franziska Helminger
Beim Sparkassen-Schüler-Cups in Hammer in der klassischen Technik lief Franziska Helminger in der Klasse S10w auf den dritten Platz.
06.02.2011 Thermen-Marathon in Bad Füssing
Georg Brandl hat am 6. Februar 2011 am Thermen-Marathon in Bad Füssing teilgenommen, der vom Johannesbad veranstaltet wird. Georg hat die Halbmarathonstrecke gewählt und eine Zeit von 1:56:51 Stunden erreicht. Der Lauf am Johannesbad war wieder von einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet. Das Wetter hätte Anfang Februar nicht besser sein können. Der Lauf in Bad Füssing, zum 18. mal durchgeführt, zeichnete sich wieder durch ausgezeichnete Organisation und Atmosphäre aus.

29.01.2011 Eisstockturnier der Ainringer Vereine
Am Samstag, den 29.Januar, war wieder das Eisstockschießen der Ainringer Vereine.
Auch der Skiclub war heuer wieder dabei. Nach einem zweiten Platz im letzten Jahr gelang uns heuer nur noch der 6. Platz von acht Vereinen. Bei der vom Eisstockclub Ainring in bewährter Weise ausgetragenen Veranstaltung waren vom SC dabei:
Foto v.l.: Bgm. Hans Eschlberger, Helmut Moka, Oskar Weber, Heini Abfalter, Richard Mehr, Christian und Franz Wisbacher.


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